Feuerwehrtaucher retten Fußball-Pokal aus Stadthafen

Nachdem ein Pokal der Fußballer des Rostocker FC 1895 beim Feiern im Stadthafen baden ging, wurde er bei Tauchübungen der Berufsfeuerwehr entdeckt und an den Verein zurückgegeben

23. März 2018
Johannes Sobota, Jakob Hoffmann und Frank Knuth vom Rostocker FC 1895, Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski und die Rettungstaucher Andreas Berend (als Finder des Pokals), Ralf Schröder, Danny Lobstein und Tomas Seibt (Foto: Brandschutz- und Rettungsamt)
Johannes Sobota, Jakob Hoffmann und Frank Knuth vom Rostocker FC 1895, Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski und die Rettungstaucher Andreas Berend (als Finder des Pokals), Ralf Schröder, Danny Lobstein und Tomas Seibt (Foto: Brandschutz- und Rettungsamt)

Wer nah am Wasser baut – nein: feiert, geht doch ein gewisses Risiko ein. Das mussten auch die Fußballer der III. Mannschaft des Rostocker FC 1895 schmerzhaft erfahren, als sie am 16. Juni 2016 im Rostocker Stadthafen ihren Staffelsieg in der Kreisliga der Herren feierten. Denn der Pokal ging baden.

Dass dies kein Abschied auf Nimmerwiedersehen war, ist der Tauchergruppe der Rostocker Berufsfeuerwehr zu verdanken. Bei Tauchübungen im Rostocker Stadthafen entdeckten sie am 27. Januar 2018 die Trophäe im kalten Warnowwasser und konnten in detektivischer Kleinarbeit die rechtmäßigen Besitzer ermitteln. Seit 15. März 2018 steht der Pokal wieder dort, wo er hingehört: im Vereinsheim des Rostocker Traditionsvereins am Damerower Weg.

Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung und 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters, ließ es sich nicht nehmen und überreichte den Pokal höchst persönlich – zum zweiten Mal. „Eine ständig einsatzbereite und gut ausgebildete Tauchergruppe zu Einsätzen bei Menschenrettung oder Bergung von Sachwerten aus der Warnow ist unerlässlich für das Sicherheitsniveau in Rostock!“

Dass er danach eine Dienstanweisung an das Brandschutz- und Rettungsamt herausgegeben habe, ab sofort im Stadthafen nach dem verschollenen Goldschatz Klaus Störtebekers zu suchen, erwies sich jedoch als Gerücht.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle, Foto: Brandschutz- und Rettungsamt

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