Der Große Chinesische Akrobatikzirkus in Rostock

Vom 22. bis zum 25. März 2012 gastiert der Große Chinesische Akrobatikzirkus in den Zeltpalästen im Stadthafen Rostock

Der Große Chinesische Akrobatikzirkus kommt im März 2012 in den Stadthafen Rostock
Der Große Chinesische Akrobatikzirkus kommt im März 2012 in den Stadthafen Rostock

Das Können der chinesischen Meisterakrobaten bedarf keiner Anpreisung. Sie sind absolut konkurrenzlos und setzen unverrückbare Maßstäbe für das Staunen. Es gibt dementsprechend in Europa innerhalb der sogenannten Unterhaltungskunst kein erfolgreicheres Programm als jenes der Chinesischen Akrobaten. André Heller holte 1985 die Großmeister der Akrobatikschule nach Europa und machte mit dem Programm „Begnadete Körper“ die Chinesische Artistik in ganz Europa erfolgreich und salonfähig. Seit dieser Zeit haben weit über zwölf Millionen Kinder und Erwachsene mit leuchtenden Augen die Ausnahmeakrobaten aus dem Reich der Mitte bejubelt. Nach 26 Jahren kommt nun eine neue Generation der Großmeister der Akrobatikschulen nach Deutschland.

Sie werden abermals die Herzen der Besucher im Sturm erobern und die Maßstäbe des Staunens neu definieren. Erleben Sie eine Symbiose aus Musik, Licht, Akrobatik, Tanz und Illusionen. Die Körperbeherrschung, Anmut und Grazie der Artisten muss man live erlebt haben, um sich die vollendete Einheit von Geist, Körper und Seele unvergesslich vor Augen zu führen. Erleben Sie die  begnadeten Körper mit spektakulärer Artistik in atemberaubender Perfektion. Schlangenmädchen, Glückslöwen, Spaßmacher, Bambuskletterer, Drachentänzer, Tellermädchen, Sesselpyramide, höchste Schule auf Rädern, Menschenpyramide, Großmeister der Vasenkünste und die große fliegende Trapez Sensation. In den Zeltpalästen erleben Sie Chinesische Kunst, Künstler, Handwerker und können auch Kulinarisches aus dem Reich der Mitte schmecken und genießen. Am Ende der Vorstellung werden alle ein frohes Herz haben.

Der große chinesische Akrobatikzirkus in den Zeltpalästen im Stadthafen Rostock

22.03.12, 15 und 19 Uhr
23.03.12, 15 und 19 Uhr
24.03.12, 15 und 19 Uhr
25.03.12, 14 und 18 Uhr

Geschichte des Großen Chinesischen Akrobatikzirkus‘

Die legendäre Originalproduktion gegründet in 1952 "Schlag auf Schlag" Sensationen in der Manege, auf der Bühne und in der Luft! Der Akrobatik Zirkus aus Qiqihar wurde im Jahre 1952 gegründet und gehört zu einer der besten, berühmtesten und größten Zirkusunternehmen Chinas und hat für seine Leistungen und Verdienste, bereits für viele Jahre, vom Kulturministerium der Volksrepublik China den Status eines Nationalzirkus verliehen bekommen. Dieser preisgekrönte Zirkus ist Spezialist für den Bereich atemberaubende Trapez- und Luftartistik und verfügt über die besten traditionellen und modernen akrobatischen Darbietungen. Das Programm des Chinesischen Akrobatik Zirkus wird im nationalen Stil Chinas präsentiert.

Der Chinesische Akrobatik Zirkus hat seit 1952 schon in über 600 Städten und Gemeinden außerhalb Chinas gastiert, wie zum Beispiel in Korea, Vietnam, Kanada, Süd und Mittelamerika, Australien, Japan, Frankreich, USA, Deutschland, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Österreich, Dänemark, Tansania, Mexiko, Spanien und hat mehrfach die spektakulären Programme von André Hellers Chinesischer Nationalcircus gestaltet. Innerhalb Chinas wurde in über 100 Städten, in 25 Provinzen und autonomen Regionen getourt. In 30 Ländern und in 6 Kontinenten wurden die Leistungen des Chinesischen Akrobatik Zirkus aus Qiqihar mit riesigem Beifall und stehenden Ovationen sowie mit zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen gewürdigt. Unzählige Talente und Programme hat dieser absolute Ausnahmezirkus durch ständige Verbesserungen und Erneuerungen hervorgebracht. Der Chinesische Akrobatik Zirkus hat allein in über 10 Filmen und Fernsehproduktionen die Hauptrolle gespielt.

Die Künstler des Chinesischen Akrobatik Zirkus haben zahlreiche Preise und Ehrungen in akrobatischen Wettbewerben im In- und Ausland gewonnen. Der Chinesische Akrobatik Zirkus aus Qiqihar ist eine Visitenkarte für die Volksrepublik China in aller Welt geworden und spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Völkerfreundschaft.

2000 Jahre Artistik in China

Von der Palastunterhaltung zur Volkskunst

Vielfalt und Faszination

“Zaji” die "vermischte Künste" des größten Reiches der Welt, können bereits auf eine über 2000järige Geschichte zurückblicken. Von seinen Ursprüngen an steht Zaji für die bereits im Wort ausgedrückte Mannigfaltigkeit von Darbietungen der Kunstfertigkeit des Körpers und des Geistes. Akrobatik und Zauberei, Tanz und Musik wurden zum Gegenstand der Unterhaltung von Kaiser, Hofstaat und Volk.

Acht Grundformen

Jagd und Krieg, Legenden und religiöse Mythen bildeten den geistigen und artistischen Ursprung der circensischen Kunstfertigkeiten. Innerhalb der 2000-jährigen Geschichte entwickelte sich diese Kunst durch Einbindung ausländischer Einflüsse und Vervielfachung der in den einzelnen Nummern enthaltenen Details zu immer höherer Perfektion. Die Grundlagen der Zirkuskunst bilden die in der Han-Dynastie entstandenen acht Grundformen chinesischer Akrobatikkunst: Gewichtheben und todesmutige Nummern, zu denen Stangen- und Hochseilkunststücke zählen, die Stützenmanipulation, zu denen Jonglieren und Tellerwirbeln gehören, das Chi Kung – die “innere Kraft”, durch die Artisten immun gegen Dolchklingen werden, Kautschukarbeit, Handstände und Salti, Zauberei und das Chiao Ti das Ringen und die Simulation von Tierbewegungen in Schaukämpfen und Tänzen.

Kaiserliche Unterhaltung

Wenn gleich schon vor dem Jahr 200 v. Chr. die Existenz akrobatischer Künste angenommen werden kann, sehen die Geschichtsschreiber die Blütezeit der chinesischen Akrobatik in der Epoche der Han – Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) Begrüßte Kaiser Wu bereits damals seine ausländischen Gäste mit erlesenen akrobatischen Vorführungen, führte Yang, Kaiser der 700 Jahre späteren Sui-Dynastie, diese Künste zur Vollendung.

In diese Zeit fielen die großen Akrobatenspektakel mit 18.000 Artisten zu Ehren eines türkischen Würdenträgers oder die jährlich veranstalteten Feste der sogenannten "Hundert Künste" mit über 30.000 Artisten. Die opulenteste Celebration von Macht und Kultur inszenierte jedoch Hsuan Tsung, der sich nicht nur privat gerne mit Artisten umgab, sondern diese Form der Kunst am Kaiserhof popularisierte, sie überarbeitete und sogar höchstpersönlich Aufführungen leitete. Seiner Liebe zur akrobatischen Kunst ist die Gründung des "Birnengartens", der ersten chinesischen Akademie der Darstellenden Künste, zu verdanken. Hsuan Tsung ließ in tage- und nächtelangen Aufführungen an seinem Hof präsentieren. Seine spezielle Vorliebe galt den todesmutigen Darbietungen des Stangenaktes und des Hochseiltanzes. Die Akrobaten agierten dabei elfengleich in schwindelerregenden Höhen wie "Wolken im Wind" schwebten sie an Stangen, wie "Phönixe, die an einem Baum schlafen".

Durch Aufstände und Unruhen ging die glanzvolle Epoche chinesischer Akrobatik bald zu Ende und erlebte erst wieder in der Zeit der Sung – Dynastie (960-1279 n. Chr.) einen weiteren Höhepunkt. Belagert von Nomadenvölker aus dem Norden konzentrierten sich Kunst und Wirtschaft auf das chinesische Innenland. Von der Außenwelt isoliert blühten Gewerbe und Handel. Mit dem wachsenden Wohlstand stieg die Anspruch auf kulturelle Unterhaltung, die neu belebten Aufführungen der “Hundert Künste” Fanden ein begeistertes Publikum vor. Gegenstände des täglichen Lebens wurden in Jongliernummern integriert, Stimmimitatoren, Gewicht Stemmer, Bambus Equilibristen und Wasser Akrobaten erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit wie Ringer, Tänzer, Seiltänzer oder Menschenpyramidenbauer. Die Chinesische Oper und die religiösen Prozessionen, Volkstänze und Kampfsportarten wie Kung Fu, aber auch das Chinesische Puppentheater haben in diesem immensen künstlerischen Fundus ihre Wurzeln.

Die Kunst dem Volke

In der Zeit der darauf folgenden Ming – und Qing-Dynastien verlagerte sich das akrobatische Treiben auf Jahrmärkte und Volksfeste, Höhepunkten große Straßenumzüge. Drachentänze und Sturzbandkünste, Vasen- und Federball Junglagen als auch das Tellerkreisen waren neue Elemente der Akrobatik. Mit nicht nachlassender Intensität blühte und gedieh die volkstümliche Akrobatik. Zahlreiche Innovationen bereicherten die Programme der Akrobaten. So wuchs die Bedeutung der neu eingerichteten "Lichtregie", bei der mit spiegeln die Lichtverhältnisse verbessert und die Atmosphäre der Veranstaltungen dramatisiert wurde.
Der vor mehr als 2000 Jahren angelegte Grundstock dieser hohen Künste ist bis heute lebendiger Bestandteil der chinesische Kultur und Unterhaltungskunst. Und erhält durch den in 1952 in der Stadt Qiqihar im Norden Chinas gegründete Große Chinesischen Akrobatik Zirkus, seine Unterstützung und sorgt für die Weiterentwicklung der Akrobatische Künste. Basierend auf alten Wurzeln und neuen Techniken erlebt der Chinesische Akrobatik weltweit einen weiteren Höhepunkt und setzt immer wieder neue Maßstäbe für das Staunen.

Der Große Chinesische Akrobatik Zirkus strebt nach dem Ziel, die Menschen deren exotische Träume zu beleben und zu erfreuen und findet weltweite Anerkennung und Bewunderung.

Quelle: GoOn-Promotion

Schlagwörter: Akrobatik (6)China (10)Stadthafen (291)Zirkus (12)

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