Preisträger im Ideenwettbewerb für den Neuen Markt gekürt

Gestern wurden die Preisträger des Städtebaulichen Ideenwettbewerbes für die Bebauung der Nordseite des Neuen Marktes ermittelt

14. November 2013
Bebauung der Nordseite des Neuen Marktes in Rostock - Entwurf von SMAQ - architecture urbanism research, Berlin, Prof. Andreas Quednau, Angestellte Mitarbeiter und Studierende: Silke Heydasch, Alicja Wozniak, Jan-Erik Raupach Fachberater: Sabine Müller, Künstlerin, Berlin; Niccolo Cozzi, Verkehrsberater, Rom
Bebauung der Nordseite des Neuen Marktes in Rostock - Entwurf von SMAQ - architecture urbanism research, Berlin, Prof. Andreas Quednau, Angestellte Mitarbeiter und Studierende: Silke Heydasch, Alicja Wozniak, Jan-Erik Raupach Fachberater: Sabine Müller, Künstlerin, Berlin; Niccolo Cozzi, Verkehrsberater, Rom

Auf der gestrigen Preisgerichtssitzung hat unter dem Vorsitz von Professorin Beate Niemann das neunköpfige Gremium von Fach- und Sachpreisrichtern, Sachverständigen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Politik und der Bürgervertretungen die Preisträger des Städtebaulichen Ideenwettbewerbes ermittelt.

In einem transparenten und intensiven Diskussionsprozess wurden die Entwürfe für die Bebauung der Nordseite des Neuen Marktes und der angrenzenden Flächen entlang der Straßen Am Vogelsang und Kleinen Wasserstraße bewertet. Das Preisgericht hat in einer gleichrangigen Preisgruppe drei Arbeiten prämiert: Die Arbeiten der Büros DE+ Architekten GmbH (Berlin), SMAQ – architecture urbanism research (Berlin) sowie Hübotter + Stürken, Architekten und Stadtplaner (Hannover) zeigen städtebauliche Ideen von gleicher hoher räumlicher Qualität. Des Weiteren wurden zwei Anerkennungen für mhb Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH, Rostock, und Steiner Weißenberger Architekten, Berlin, ausgesprochen.

Die städtebaulichen Entwürfe der Preisgruppe erlauben eine gewünschte schrittweise Entwicklung dieser besonderen innerstädtischen Flächen.

Professorin Beate Niemann unterstreicht: „Den zwölf Teilnehmenden der zweiten Wettbewerbsphase ist es gelungen, mit ihren Arbeiten die Aufgabenstellung und die in der ersten Phase selbst gesteckten Ziele interessant umzusetzen. Alle drei prämierten Entwürfe überzeugen durch die vorgeschlagenen neuen Platz- und Raumfolgen sowie durch die funktionalen Zuordnungen.“

Das Preisgericht hat einstimmig über die Preisgruppe und die beiden Ankäufe entschieden. Der Hansestadt Rostock wird empfohlen, die drei Preisträger zu beauftragen, nach Maßgabe der Hinweise des Preisgerichtes ihre Arbeiten weiterzuentwickeln. Darüber hinaus schlägt das Preisgericht vor, die Ergebnispräsentation durch die Büros im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Gestaltungsbeirates durchzuführen. Auf dieser Grundlage kann dann ein Masterplan erarbeitet werden, der Basis der weiteren Umsetzung der Bebauung am Neuen Markt sein soll.

Oberbürgermeister Roland Methling sieht in den Entwürfen eine gute Basis für die weiteren Planungen: „Wir werden die Meinungen der Rostockerinnen und Rostocker in dem weiteren Planungsverfahren aufnehmen und einbeziehen.“

Alle Wettbewerbsbeiträge der ersten und zweiten Phase werden vom 20. November bis 4. Dezember 2013 in der Rathaushalle am Neuen Markt 1 gezeigt. Am 25. November 2013 findet dort auch ab 18 Uhr ein zweites Bürgerforum statt, in dem die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbes erläutert und diskutiert werden.

Entwürfe der Preisträger des Städtebaulichen Ideenwettbewerbes für die Bebauung der Nordseite des Neuen Marktes:

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle

Schlagwörter: Ideenwettbewerb (13)Neuer Markt (68)Stadtentwicklung (25)

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1 Kommentar

  • M. SCHULT sagt:

    Wenn über 90%(Kleine Anfrage der OZ) der Bürger für den Entwurf desArchitektenbüros Dr.Lochotzke gestimmt haben,ist es nur eine einfache Rechenaufgabe um die Entscheidung zu Gunsten der Superidee,bei einer Öffentlichen Befragung,zu entscheiden. PS.Die Verschandlung der Wokrenter Str. durch die!! Kartoffelkiste!!ist ein Beispiel wie man einen Strassenzug nicht bauen sollte.Und noch etwas,der Pastor von St. Marien muss aufpassen das die Kirche, durch de OB nicht auch von der Denkmalsliste gestrichen wird (Georg Büchner!).Wier wollen keine KARTOFFELKISTEN am NEUEN MARKT.M.S.

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