Rostock Seawolves besiegen Itzehoe Eagles mit 68:57 (38:29)

Mit einem Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles starteten die Basketballer der Rostock Seawolves in die Rückrunde und verbesserten sich auf den fünften Tabellenplatz

13. Dezember 2015
Rostock Seawolves (im Bild: Sven Hellmann) besiegen Itzehoe Eagles (Foto: Tobias Hahn)
Rostock Seawolves (im Bild: Sven Hellmann) besiegen Itzehoe Eagles (Foto: Tobias Hahn)

Die Rostock Seawolves starteten mit einem 68:57-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles in die Rückrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Seit ihrer Ligazugehörigkeit haben die Rostocker nie weniger Punkte zugelassen. Durch diesen Erfolg verbesserten sich die Seawolves auf den fünften Tabellenplatz. Die auffälligsten Akteure der Rostocker waren André Murillo (13 Punkte / 9 Rebounds) und Ivo Slavchev (10 / 8). Überschattet wurde der siebte Saisonsieg der Wölfe von einer Knieverletzung ihres Kapitäns Tim Vogt. Eine Diagnose steht noch aus.

Beim Nordderby gegen Itzehoe heizten die 70 mitgereisten Seawolves-Fans von Beginn an ordentlich ein und bejubelten nach 30 Sekunden die ersten Punkte der Partie: Franz Winkler traf aus der Ecke einen offenen Dreipunktewurf zum 3:0. Mit bissigem Spiel wilderten die Wölfe in den Passwegen, verteidigten wie im Hinspiel vor zwei Wochen phasenweise über das gesamte Feld und arbeiteten aggressiv im Rebounding.

Zwar konnten die Hausherren nach einem 7:0-Lauf in der Anfangsphase kurzzeitig eine knappe Führung ihr Eigen nennen, die Wölfe ließen sich jedoch nicht abschütteln – im Gegenteil: André Murillo traf in der 9. Minute einen Hakenwurf zum erneuten Führungswechsel der Wölfe (15:14). Bis zur Mitte des zweiten Abschnitts blieb es ein Spiel auf Augenhöhe vor 710 Zuschauern, ehe die Seawolves sich Punkt um Punkt absetzen konnten. Ein Schlüssel in dieser Phase waren elf verwandelte Freiwürfe in Folge und zweite Wurfchancen gegen die wechselnden Verteidigungen der Hausherren. In der 19. Minute lagen die Wölfe erstmals zweistellig vorn (37:26).

Nach dem Seitenwechsel suchte Itzehoe sein Glück im Angriff, konnte oft in Korbnähe abschließen und dampfte die Führung der Gäste auf vier Zähler ein (51:47, 29. Min). 32 Sekunden vor Ende des dritten Abschnitts vollendete Murillo ein Dreipunktespiel, Matt Hunter traf mit der Sirene zur Viertelpause einen Dreier. Die Seawolves führten nun wieder zweistellig (57:47).

Im Schlussviertel blieb das Spiel weiter auf des Messers Schneide, da die Seawolves auf die Dienste von Tim Vogt verzichten mussten. Der Kapitän der Wölfe musste wegen einer Knieverletzung behandelt werden. Eine Diagnose steht noch aus. Auch Matt Hunter war umgeknickt und musste die Partie phasenweise von der Bank aus beobachten. Beide Teams blieben beim Stand von 66:57 aus Seawolves-Sicht über vier Minuten lang ohne Korberfolg. Itzehoe klammerte sich in den letzten Minuten an den letzten Strohhalm und schickte bis zu vier Schützen gleichzeitig aufs Feld. Die Eagles hatten jedoch an diesem Abend kein Wurfglück, nur jeder dritte Wurf (21/64 FG; 33%) landete im Korb; aus der Distanz war nur jeder vierte Wurf (5/20 3FG; 25%) erfolgreich, so dass die Seawolves am Ende einen 68:57-Sieg aus Itzehoe entführten. Die 57 zugelassenen Punkte stellen einen neuen Defensivrekord der Seawolves in der 2. Basketball-Bundesliga ProB dar.

Während das Seawolves-Duo André Murillo und Ivo Slavchev zusammen 23 Punkte, 17 Rebounds und drei Blocks sammelte, stellte Adrian Breitlauch den Topscorer der Itzehoer mit 14 Punkten.

„Es war eine Rückkehr zu der Intensität, die uns vor dem letzten Wochenende ausgezeichnet hat. Der Fokus war da. Man hat gemerkt, dass die Jungs den Sieg unbedingt holen wollten. Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, was es für eine entscheidende Phase ist mit zwei richtungsweisenden Spielen vor Weihnachten. Es war eine intensive Defensivleistung. Matt musste phasenweise aussetzen, Tim fiel über weite Strecken aus, jeder hat heute seinen Job gemacht. Es war ein verdienter und ganz wichtiger Sieg für uns“, sagte Seawolves-Coach Sebastian Wild nach dem Spiel.

Am 4. Advent findet das letzte Heimspiel vor der Winterpause statt. Am 20. Dezember um 16:00 Uhr ist der RSV Eintracht Stahnsdorf zu Gast in Rostock. Karten für diese Partie gibt es auf www.tickets.Seawolves.de und am Vorverkauf in der Stadthalle Rostock.

Viertelstände (ITZ-HRO):
17:17, 12:21, 18:19, 10:11

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Gulley (2), Hellmann (7), Hunter (9), Lange (0), Lopez (4), Markert (4), Murillo (13), Rivers (9), Slavchev (10), Vogt (5), Winkler (5)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Tobias Hahn

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