Kradfahrer flüchtet nach Verkehrsunfall auf der B 103
Zwischen zwei Pkw hindurch rasend, verlor ein Motorradfahrer auf dem Westzubringer der A20 die Kontrolle über seine Maschine – diese wurde nach ersten Ermittlungen gestohlen
27. Juni 2012
Der Verkehrsunfall ereignete sich am 27.06.2012 gegen 07.15 Uhr. Ein Kradfahrer befuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit die B 103 aus Rostock kommend in Richtung A 20. Kurz hinter der Anschlussstelle Kritzmow verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Motorrad, als er mittig zwischen zwei fast parallel fahrenden Pkw hindurch raste.
Das Krad geriet nach dem gefährlichen Fahrmanöver gegen die Mittelleitplanke, rutschte daran mehrere Meter entlang und schleuderte zurück auf die Fahrbahn. Anschließend stürzte der Kradfahrer, rutschte mit der Maschine ca. 150 Meter über den Asphalt und blieb dann auf der Fahrbahn liegen. Nur wenige Augenblicke später stand der Fahrer auf, schob die Yamaha auf den Seitenstreifen und entfernte sich von der Unfallstelle. Ob er sich bei dem Sturz mit der schweren Maschine verletzt hat, ist nicht bekannt.
Zeugen alarmierten die Polizei, die mit Unterstützung eines Fährtenhundes und des Polizeihubschraubers nach dem Verunfallten suchte – ohne Erfolg.
Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen stießen die Ermittler auf diverse Unregelmäßigkeiten bei dem erheblich beschädigten Motorrad. So gehörte das angebrachte amtliche Kennzeichen nicht an das Krad. Der Eigentümer des Fahrzeugs hat vor mehreren Tagen in Hamburg den Verlust des Krades angezeigt.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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