Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock begrüßt die Entscheidung des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, den ersten Großauftrag für den Bau einer Offshore-Konverterplattform an den Standort Rostock-Warnemünde zu vergeben. Die Plattform entsteht in Kooperation der Neptun Werft und des Stahlbauunternehmens Smulders, die Konvertertechnik kommt von Siemens Energy. Parallel laufen Verhandlungen über eine zweite Anlage ähnlicher Größe. Zusammen könnten beide Projekte ein Gesamtvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro für Mecklenburg-Vorpommern erreichen.
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger: „Als Hanse- und Universitätsstadt Rostock freuen wir uns riesig über diese gute Nachricht. Der Milliardenauftrag an Neptun/Smulders für den Bau von Konverterplattformen ist ein starkes Signal – für unsere Werft, für die maritime Industrie und für die gesamte Region. Er zeigt, dass in Rostock Innovationskraft, Kompetenz und Leistungsbereitschaft zuhause sind.
Dieser Auftrag schafft und sichert nicht nur viele Arbeitsplätze, sondern stärkt auch unsere Rolle als Leuchtturm der Energiewende im Ostseeraum. Offshore-Windenergie ist Zukunft – und Rostock gestaltet diese Zukunft aktiv mit.“
Mit dem Auftrag sind erhebliche positive Wirkungen auf dem Arbeitsmarkt verbunden: Bei Neptun Werft und Smulders sollen rund 500 neue Arbeitsplätze entstehen, weitere bis zu 500 Jobs werden während der Bauphase bei Zulieferern und Dienstleistern erwartet. Das stärkt die industrielle Basis in der Region, schafft wichtiges Know-How in einer wachsenden, zukunftsorientierten Technologie und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die weitere Entwicklung des maritimen Clusters in und um Rostock. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock war in den vorangegangenen Arbeitsprozess punktuell eingebunden und hat diesen im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt.
Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski: „Dies ist ein toller Tag für unsere Stadt. Wir danken allen Akteuren in den beteiligten Unternehmen, beim Bund und beim Land für ihr starkes Engagement, Warnemünde als Standort für den Bau von Konverterplattformen auf die europäische Landkarte zu heben. Hier zeigt sich, welche großen wirtschaftlichen Perspektiven die Transformation unserer Energieversorgung bietet. Als Hanse- und Universitätsstadt Rostock werden wir auch zukünftig alles uns Mögliche tun, um diese Chancen entschlossen für unsere Region zu nutzen."
Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle