Youth in Europe - 4. Europäische Plakatbiennale

Plakatausstellung von Studenten europäischer Kunst- und Designschulen anlässlich der EUROPA-Tage an der Uni Rostock

28. Oktober 2010, von
Ausstellung der 4. Europäischen Plakatbiennale in der Kunstschule Rostock
Ausstellung der 4. Europäischen Plakatbiennale in der Kunstschule Rostock

„Frieden den Menschen – Frieden der Natur“ mit diesem Thema beschäftigten sich vor etwa zwei Jahren junge Studenten europäischer Kunst- und Designschulen und setzten ihre Ideen bildnerisch in Plakate um. Sie nahmen damit an der 4. Europäischen Plakatbiennale „Youth in Europe“ teil, die vom Neuen Kunstkreis e.V. aus Anklam initiiert wurde. Eine große Auswahl der Ergebnisse kann anlässlich der EUROPA-Tage an der Universität Rostock noch bis zum 9. November in der Kunstschule Rostock in der Friedrichstraße 23 (Frieda 23) besichtigt werden.

1. Preis für Till Daus von der Design Schule Schwerin
1. Preis für Till Daus von der Design Schule Schwerin

Das Verhältnis zwischen Mensch und Natur, zwischen Menschen untereinander, das Leben in einer globalisierten Welt, Klimawandel, Krieg, Gewalt unter Jugendlichen, Missbrauch in der Familie, Folgen des Konsums von Zigaretten und Alkohol – zu vielen Aspekten des sehr allgemeinen Themas des Wettbewerbs haben die jungen Gestalter etwas zu sagen und beziehen dazu kritisch Stellung.

Durch ihre originelle Bildsprache machen sie in der Ausstellung auch deutlich, dass trotz der Konkurrenz durch andere Medien, das Plakat immer noch das Mittel der Wahl ist, um Botschaften laut und direkt auszudrücken. „Es ist in der Lage eine Kunstform von großer emotionaler Wirkung zu sein auch über Sprachgrenzen hinweg“, meint Professor Otto Kummert von der Designschule in Anklam und Begründer dieser Plakatbiennale.

Ausstellung der 4. Europäischen Plakatbiennale in der Kunstschule Rostock
Ausstellung der 4. Europäischen Plakatbiennale in der Kunstschule Rostock

Ziel des Plakat-Wettbewerbs sei es, dass die studentische Jugend Verantwortungsgefühl gegenüber der Öffentlichkeit entwickelt.

Otto Kummert erklärt dazu: „Die Teilnehmer sollen erkennen, dass Mediengestaltung soziale sowie ökologische Anliegen wirkungsvoll verbreiten kann und damit zum Gegenteil von verantwortungsloser Manipulation wird.“

Prof. Otto Kummert vor einem Plakat von Monika Celadyn aus Polen
Prof. Otto Kummert vor einem Plakat von Monika Celadyn aus Polen

Die persönliche Auseinandersetzung der Studenten mit dem Thema und die Herausforderung die eigenen Gedanken und Ideen in einem Plakat zu veranschaulichen sind daher nur ein Teil des Wettbewerbs. Der eigentlich wichtige Teil, so der Organisator, ist die öffentliche Ausstellung der Ergebnisse.

Wer sich darüber hinaus vertiefend mit einzelnen Motiven beschäftigen möchte, für den besteht die Möglichkeit, einen Katalog oder einzelne Plakate zu erwerben. Vor allem die Arbeit in Schulen und in der Jugendarbeit soll damit bereichert werden.

Nach der vierten steht nun die fünfte Europäische Plakatbiennale vor der Tür. Noch bis zum 22. November können Studenten europäischer Kunst- und Designschulen Plakate zum Thema „mare nostrum“ einreichen. Vielleicht sind die Ergebnisse dann auch wieder in Rostock zu sehen.

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