Betrug mit Zeitungsabos

Ahnungslose Passanten unterschreiben ungewollten Vertrag für Zeitungsabos – Polizei stoppt Betrüger in Lütten Klein

11. Oktober 2012
Betrug
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Die Rostocker Kriminalpolizei stoppte zwei Betrüger, die am Mittwoch vor einem Einkaufscenter im Stadtteil Lütten Klein mit ahnungslosen Passanten unter einer Legende Verträge für Zeitschriftenabos abschlossen.  Mit der nicht nur unseriösen sondern auch kriminellen Masche hatten die Betrüger bereits ab dem 08.10.2012 eine noch unbekannte Anzahl von Rostockern geprellt.

Und so funktionierte das Ganze: Vor dem Marktkaufgebäude verteilte eine junge Frau Gutscheine und begleitete die Passanten an einen kleinen Stand. Für die Gutscheine gab es Bonbons verbunden mit der Frage, ob man an einer Befragung zum Leseverhalten teilnehmen würde. Um den vermeintlichen Fragebogen zuschicken zu können, sollten die Angesprochenen dann ihre persönlichen Daten in ein Formular eintragen und das Ganze unterschreiben. Dass damit gleichzeitig ein Abonnement für eine Zeitschrift abgeschlossen wurde, verschwiegen die Betrüger den Passanten.

Wie viele Rostocker in der Zeit vom 08. bis zum 10.10.2012 auf diese Masche hereingefallen sind, ist nicht bekannt. Mehrere Opfer haben sich bereits bei der Polizei gemeldet und Anzeige erstattet.  Aufgefallen waren die Betrüger, ein Mann (21) und eine Frau (26), als sie am Vormittag des 10.10.2012 auch einen Kriminalpolizisten ansprachen. Der Beamte der zivil unterwegs war, gab sich zunächst interessiert, um so die Arbeitsweise des Duos zu beobachten. Während der Ermittler kein Formular ausfüllte, war eine 59-jährige Rostockerin zur Teilnahme an der vermeintlichen „Leserbefragung“ bereit und unterschrieb ahnungslos ein Zeitungsabonnement.  Gegen die beiden Zeitschriftenwerber wurde umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet.

In diesem Zusammenhang rät die Rostocker Polizei, jedes Formular erst nach gründlichem Studium zu unterzeichnen, denn schnell hat man ungewollt einen Vertrag oder eine Einzugsermächtigung unterschrieben.  Bei Verdacht auf Unregelmäßigkeiten sollte man umgehend die Polizei informieren.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Rostock, Blücherstr. 1-3, 18055 Rostock unter Tel. 0381 / 652-6224 oder per E-Mail unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

Schlagwörter: Betrug (75)Polizei (3867)

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