Rostock Seawolves unterliegen RSV Eintracht mit 75:82

Im ersten ProB-Spiel der Vereinsgeschichte müssen sich die Rostock Seawolves zum Saisonauftakt den Basketballern des RSV Eintracht mit 75:82 geschlagen geben

29. September 2014
Rostock Seawolves unterliegen RSV Eintracht mit 75:82, Foto: Tobias Hahn
Rostock Seawolves unterliegen RSV Eintracht mit 75:82, Foto: Tobias Hahn

Die Rostock Seawolves haben den Saisonauftakt beim RSV Eintracht mit 82:75 verloren. In einer intensiven und spannenden Partie konnten sich die Gastgeber vor 450 Zuschauern im Schlussviertel zweistellig absetzen. Die Rostocker erholten sich von diesem Rückstand nicht. Unterm Strich waren die 23 Ballverluste und die geringere Rebound-Ausbeute (32:39) der Hansestädter ausschlaggebend. Die besten Korbjäger der Wölfe waren Yannick Anzuluni (23 Punkte) und David Markert (16). Beim RSV Eintracht ragte U20-Nationalspieler Robin Jorch mit 17 Zählern und elf Rebounds hervor.

In der Startformation der Rostock Seawolves standen Tim Vogt, Sven Hellmann, Yannick Anzuluni, Jarrell Crayon und Daniel Lopez. Bereits nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass beide Teams zum Saisonauftakt nervös agierten. Die Gastgeber lagen schnell mit 4:0 vorn, Rostock versuchte mit starker Verteidigung dagegenzusetzen, da das eigene Konto nach fünf Minuten lediglich vier Zähler anzeigte. Durch die Einwechslung von Ivo Slavchev und die Anfeuerungsrufe der 40 mitgereisten Rostocker Fans ging ein Ruck durch die Seawolves, die nun ihre Fehlerquote reduzierten und auch offensiv besser ins Spiel fanden. Ab Mitte des ersten Durchgangs standen sich beide Teams auf Augenhöhe gegenüber. Zur Viertelpause führte der RSV Eintracht mit 17:15.

Ein 10:2-Lauf zum Start des zweiten Abschnitts brachte die Wölfe erstmals an diesem Abend in Führung. David Markert drückte dem Spiel vor der Pause seinen Stempel auf, indem er acht Punkte erzielte. Doch der Sechs-Punkte-Vorsprung (19:25, 12. Min) schmolz allmählich, als die Hausherren in Person von Travis Smith und Colin Craven ihr Team wieder in Schlagdistanz brachten. In einer offenen Partie, die von starker Verteidigung auf beiden Seiten geprägt war, lagen die Wölfe zur Halbzeit mit 37:39 in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiter spannend. Zwar kontrollierten die Brandenburger weiterhin das Spielgeschehen und lagen leicht in Führung, doch die Seawolves blieben bissig und in Schlagdistanz. Auf mehr als fünf Zähler konnte sich der RSV Eintracht nicht absetzen. Vor dem Start ins Schlussviertel trennten beide Teams drei Punkte (56:53).

Der Vorsprung der Hausherren wuchs in der 35. Minute auf zehn Zähler an (66:57), als Craven zweimal in Folge aus der Distanz traf. Die Rostocker stemmten sich mit aller Macht gegen die Niederlage, konnten diese letztlich aber nicht mehr abwenden. Der RSV Eintracht spielte clever die Angriffe zu Ende und Rostocks Angriffsbemühungen wurden nicht belohnt. Am Ende unterlagen die Wölfe im ersten ProB-Spiel der Vereinsgeschichte mit 82:75. Der auffälligste Akteur bei den Rostockern war Yannick Anzuluni mit 23 Punkten, acht Rebounds und acht Ballverlusten. David Markert (16 Pkt, 4 Reb, 4 Ast) und Sven Hellmann (13 Pkt) punkteten ebenfalls zweistellig. Seitens des RSV Eintracht ragten Robin Jorch (17 Pkt, 11 Reb) und Travis Smith (15 Pkt) heraus.

Am Samstag, den 4. Oktober, geben die Rostock Seawolves ihr Saisondebüt in der Ospa-Arena. Dann sind die BSW Sixers zu Gast. Tip-Off ist um 19.30 Uhr.

Zitat Coach Sebastian Wild: „Es war eine sehr schwache Leistung von uns, sowohl offensiv wie defensiv. Im Angriff haben wir den Ball nicht so bewegt, wie wir es eigentlich anstreben. Wir haben nie mit unserem Tempo spielen können, weil Stahnsdorf uns von Anfang an ganz geschickt sein Tempo aufdiktiert hat. In der Verteidigung gab es viele individuelle Fehler und auch mangelnde Kommunikation. Was auffällt, sind die 23 Turnover. Dazu wurden wir bei den Rebounds von einem deutlich kleineren Team geschlagen. Auswärts in der Liga zu gewinnen, ist ohnehin schwer. Wir haben uns heute selbst das Leben schwer gemacht und gegen ein sehr diszipliniertes Team zurecht verloren.“

Viertelstände:
17:15, 20:24, 19:14, 26:22

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Yannick Anzuluni (23), Jörn Boghöfer (nicht eingesetzt), Jarrell Crayton (3), Niccolò Croci (nicht eingesetzt), Jens Hakanowitz (2), Sven Hellmann (13), Tobias Lange (nicht eingesetzt), Daniel Lopez (7), David Markert (16), Zbigniew Owczarek (-), Ivo Slavchev (6), Tim Vogt (5).

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Tobias Hahn

Schlagwörter: Basketball (134)Rostock Seawolves (130)Sport (1051)

Das könnte dich auch interessieren:

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Kommentars sowie der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten incl. meiner IP-Adresse gemäß der Datenschutzerklärung zu.