Neue Scandlines-Fähre „Copenhagen“ verlässt die Werfthalle

Nach der „Berlin“ verließ heute das Schwesterschiff „Copenhagen“ die Werfthalle in Stralsund – beide Fähren pendeln künftig auf der Ostsee-Route Rostock-Gedser

4. April 2012
Roll-out der neuen Scandlines-Fähre „Copenhagen“
Roll-out der neuen Scandlines-Fähre „Copenhagen“

Nachdem die neue Scandlines-Fähre „Berlin“ bereits Anfang Dezember 2011 das Tageslicht erblickte, folgte am Morgen des 04. April ihr Schwesterschiff: Im Rahmen des so genannten Roll-out verließ die Fähre „Copenhagen“ zum ersten Mal die Halle der P+S WERFTEN in Stralsund. Mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Minute rollte der Neubau aus der Werfthalle rund 400 Meter bis zum Lift. Diesem Ereignis folgte das „Launching“, die Absenkung in das Wasser und damit die erste Berührung der Fähre mit ihrem eigentlichen Element. Im Anschluss beginnt am Ausrüstungskai die Innenausstattung des Neubaus.

Die neuen Scandlines-Fähren „Berlin“ und „Copenhagen“
Die neuen Scandlines-Fähren „Berlin“ und „Copenhagen“

Die „Berlin“ und die „Copenhagen“ sollen die Route Rostock-Gedser ab Sommer 2012 bedienen und dort für eine Verdoppelung der bisherigen Kapazität sorgen. Die Fähren können jeweils 480 Pkw oder 96 Lkw sowie bis zu 1.500 Personen befördern. Mit der Namensgebung der Neubauten betont Scandlines die wachsende Bedeutung der Achse Berlin-Kopenhagen für Touristik und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Skandinavien. Scandlines investiert insgesamt 230 Millionen Euro in die Schiffsneubauten und den Ausbau der Häfen in Rostock und Gedser.

Launching der neuen Scandlines-Fähre „Copenhagen“
Launching der neuen Scandlines-Fähre „Copenhagen“

Die neuen Fähren stehen für Geschwindigkeit, Service und Modernität: Mit der Entwicklung eines keilförmigen Schiffsrumpfes entstand ein besonderes und zeitloses Design. Die vertikale Flächenneigung und die großen Glasfronten des Passagierdecks mit ihren gerundeten Eckfenstern verleihen der Fähre Dynamik und Licht.

An Bord sorgt eine Vielzahl gastronomischer Einrichtungen und Shops für das leibliche Wohl der Gäste und eine kurzweilige Überfahrt. Das „Berlin coffee house“ im vorderen Bereich des Gastronomiedecks ist in Farbgebung und Details inspiriert von der deutschen Bauhausbewegung. Im Mittelteil der Fähre lädt die Cafeteria „foodXpress“ mit angrenzender Kinderspielecke zur wohlverdienten Pause. Das all inclusive „Baltic Buffet“ im hinteren Servicebereich sorgt mit themenbezogenen frischen Buffets für Abwechslung und Genuss. Der „Travel Shop“ ist rund um die Uhr für Gäste geöffnet und bietet ein umfangreiches Angebot an Spirituosen, Wein und Süßwaren. Darüber hinaus erwartet Reisende ein weitreichendes Sortiment an Spielwaren, hochwertigen Parfümartikeln, pflegender und dekorativer Kosmetik, Geschenkartikeln sowie skandinavischen Designklassikern.

Hauptdaten der Scandlines-Neubauten:

  • Länge: 169 Meter
  • Breite, max.: 24,80 Meter
  • Tiefgang: 5,50 Meter
  • Kapazität: 1.500 Passagiere
  • 480 Pkw oder 96 Lkw (ca. 1.600 Lademeter)
  • Hauptmotoren: 15.800 kW
  • Geschwindigkeit: 20,5 Knoten

Quelle: Scandlines

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1 Kommentar

  • Grabowski sagt:

    Warum gibt es keine Fährverbindung durch die Ostsee mit der die Lofoten erreichen kann. Beispielsweise bis in den hohen Norden Schwedens.

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