Autofrachter kollidiert mit Hafenanlage
Ein nicht beladener Autofrachter touchierte gestern Mittag beim Anlegen im Seehafen Rostock eine Hafenanlage. Der Grund sollen nach ersten Erkenntnissen ungünstige Windverhältnisse gewesen sein.
9. Januar 2025
Gestern, am 08.01.2025, kollidierte gegen 11:45 Uhr ein Frachtschiff mit der Hafenanlage im Rostocker Seehafen und verursachte einen hohen Sachschaden. Die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Rostock erhielt die Mitteilung gegen 12:00 Uhr von der Verkehrszentrale Warnemünde.
Ein Vehicle-Carrier (Autofrachter) fuhr zu diesem Zeitpunkt von zwei Hafenschleppern begleitet in den Seehafen Rostock, um dort anzulegen. Beim Anlegemanöver touchierte der nicht beladene Frachter mit seiner Backbordseite eine Hafenanlage. Dabei wurden eine Steigtreppe und eine Plattform verformt. Am Schiff entstanden mehrere Eindellungen über der Wasserlinie sowie Farbabrieb.
Nach ersten Erkenntnissen sollen die ungünstigen Windverhältnisse der Grund des Schiffsunfalles gewesen sein. Die WSPI Rostock nahm eine Schiffsunfallanzeige auf. In diesem Zusammenhang wurden die Personalien des verantwortlichen Schiffsführers festgestellt. Eine Beeinflussung der Fahrtauglichkeit des Kapitäns und weiterer Verantwortlicher durch Alkohol bzw. Drogen lag nicht vor.
Ein kurzfristiges Weiterfahrverbot der BG Verkehr (Bundesgenossenschaft für Verkehrswirtschaft, Post-Logistik und Telekommunikation) konnte nach Prüfung gegen 14:00 Uhr wieder aufgehoben werden. Der geschätzte Sachschaden an der Hafenanlage beträgt ca. 50.000 Euro.
Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
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