7. Eiszeit auf Karl's Erdbeerhof

Dschungel-Feeling bei eisigen Temperaturen

30. Dezember 2009, von

Siebte Eiszeit bei Karl's Reichlich exotisch geht es zu bei der 7. Eiszeit auf Karl’s Erdbeerhof, der größten Eisskulpturen-Ausstellung Deutschlands. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um Neugierige wie alte Hasen nach Rövershagen zu locken.

Unter dem Motto „Welcome to the Jungle“ wurde ein Teil des Innenbereiches und die benachbarte Lagerhalle wieder in eine sagenhafte Ausstellung verwandelt, die Groß und Klein in ihren Bann zieht. Tatsächlich kamen seit Ausstellungseröffnung am ersten Weihnachtsfeiertag täglich bereits etwa 2.500 Besucher zu Karl’s, um die Kunst aus Eis mit eigenen Augen zu sehen.

Mit Pfeil und Bogen bei der Eiszeit Dass sich der Eintritt wirklich lohnt, wird schon an der Kasse klar. Die Eintrittskarte, die man sich als Ausweis um den Hals hängen kann, ist nämlich eine personengebundene Dauerkarte, mit der man nach einmaliger Bezahlung bis zum Ende der Ausstellung freien Eintritt hat. Auf der Rückseite der Karte gibt es einen kleinen Lageplan für die Ausstellung.

Im Vorraum wurden für eine originelle Dschungel-Atmosphäre künstliche Palmen und große Käfige mit exotischen kleinen Vögeln aufgestellt. Durch einen dunklen Gang gelangt man in die Ausstellung, in der man sich gleich zu Beginn unter einem kunstvoll gestalteten Dach aus richtigem Eis wiederfindet. Auf etwa 2.000m² haben 15 internationale Künstler 11 Erlebnisbereiche aus Eis gestaltet. Dazu wurden etwa 6 Wochen Zeit und 1.800 Blöcke Eis benötigt, die jeweils 130kg schwer sind und in einer polnischen Fabrik eigens dafür hergestellt wurden.

7. Eiszeit "Welcome to the Jungle" Diese Eisblöcke wurden zunächst mit einer Kettensäge geteilt, dann mit Meißel und schließlich mit Rasierklingen verfeinert. Oft wurden mehrere Blöcke mit Schnee und Wasser zusammengeklebt, um die enorme Größe der Figuren zu erreichen. Dabei kann zwischen klaren und trüben Eis variiert werden, was die Figuren noch einmal interessanter macht.

Besonders ist außerdem, dass man das Eis nicht nur ansehen sondern interaktiv erleben kann. Neben den gewöhnlichen mit Teppichboden ausgelegten Wegen gibt es noch kleine Pfade zwischen den Figuren, die über vereistes Holz führen. Daneben gibt es eine Rutsche, einen Wasserfall mit engen Gängen, Höhlen und ein besteigbares Baufahrzeug – alles aus Eis natürlich. Wer eine Pause braucht, kann sich an der Dschungel-Eisbar Erdbeerlimes oder Wodka bestellen, der selbstverständlich in Gläsern aus echtem Eis serviert wird. Saft gibt es allerdings nicht, da das Wasser zu schnell gefrieren würde.Das Dschungel-Café läd zur Pause ein

Damit die schönen Skulpturen auch nach den 120.000 erwarteten Besuchern nicht geschmolzen sind, wird die gesamte Halle konstant auf -8°C gehalten. Wer es trotz dicker Winterjacke nicht so lange dort aushält, ist herzlich eingeladen auch die beheizten Teile der Ausstellung kennen zu lernen. Im Dschungel-Café kann man sich mit Speis und Trank stärken, unter anderem gibt es Straußenchili mit Bananenbrot oder, weniger exotisch, Dschungelspieß mit Pommes.

Eislaufen gehört auch dazu Direkt nebenan kann man außerdem die 400m² große Eisbahn nutzen, welche zusammen mit dem Schlittschuhverleih ebenfalls im Eintrittspreis enthalten ist. Kinder wie Erwachsene können sich dort austoben und nach Belieben zur Ausstellung oder ins Café zurückkehren.

Wer nach so viel Sehenswertem immer noch nicht genug hat, kann auf dem Weg zum Ausgang quer durch Karl’s Erdbeerhof die weltweit größte Kannensammlung bestaunen oder sich an dem gewaltigen Sortiment an heimatlichen Wohnartikeln und Leckereien erfreuen. Und wem es gefallen hat, der kann bis zum Ende der Eiszeit am 28. Februar 2010 jederzeit wiederkommen – aber diesmal kostenlos.

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1 Kommentar

  • Vanessa Radtke sagt:

    Ich finde die Eisrutsche am besten und die mittele Eis stelle auch gut. Ich habe mir bis jetzt schon alle Ausstellungen angeguckt. Mir gefallen alle Ausstellungen. Heute gucke ich mir die 11. Eiswelt mit meinen Zwillings Brüdern Lukas (7), Felix (7),meiner Mutter und meinem Papa an.

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