Welt-Kinderfest am Kröpeliner Tor und dem Uni-Platz

Spaß und Spiele mit Bastel-Mais und Bühnenprogramm

17. September 2010, von
"Schrott-Rad-Kunst" am Welt-Kindertag
"Schrott-Rad-Kunst" am Welt-Kindertag

Vom Lindenpark zur Innenstadt ist es per pedes zum Glück kein weiter Weg, vom Stamm- und Stockausschlag zu Kinderspielen dann irgendwie schon.

Kaum hatten wir (ich noch immer in wertvoller Begleitung von Anni) die eingeschränkte Radfahrerzone der Innenstadt im Schatten des Kröpeliner Tors erreicht, türmten sich vor uns auch schon die ersten (regenfesten) Zelte des Welt-Kinderfestes auf.

Dort hatte man die vereinzelten Regenschauer ganz gut überstanden und war gerade dabei, den Wettbewerb „Schrott-Rad-Kunst“ auszuwerten.

"Schrott-Rad-Kunst" am Welt-Kindertag
"Schrott-Rad-Kunst" am Welt-Kindertag

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16. bis 22. September 2010) hatten Schülerinnen und Schüler aus Rostock alte Fahrräder kreativ umgestaltet. Das Ergebnis waren unter anderem ein Kuh-Fahrrad von der Grundschule „John Brinckmann“, eine Kutsche der Beruflichen Schule „Alexander Schmorell“ und eine höchst fantasievolle Krake.

Belohnt wurden die acht eingereichten Drahtesel mit der „Goldenen Speiche“ und Preistüten gesponsert von der RSAG, der Rostocker Kunsthalle und der Deutschen Bahn (na, was da wohl drin sein wird?).

Ein kleines Stück weiter in Richtung Doberaner Platz war ein großes buntes Zelt der Spielefirma Ravensburger aufgestellt.

Samira (5) testet mit ihrer Mutter Spiele
Samira (5) testet mit ihrer Mutter Spiele

Die kleine Samira (5) war heute von ihrer Mutter mit dem Kinderfest überrascht worden und testete dort gerade gemeinsam mit ihr das Spongebob Labyrinth-Spiel. Zuvor hatte sie im Was-ist-was-Zelt sogar ein Buch gewonnen.

Noch mehr Spiele gibt es im Zelt des Herstellers Asmodee Richtung Uniplatz. Dort sind die jungen und freundlichen Mitarbeiter nur allzu gern bereit, ein paar Runden mit den neugierigen Passanten zu spielen.

Milena (5) bastelt mit PlayMais
Milena (5) bastelt mit PlayMais

Neu und besonders empfehlenswert ist das Party-Spiel „Buzz it!“, das uns auch gleich demonstriert wird. Auf bunten Kärtchen stehen dann Fragen wie „Was machen Männer, aber Frauen nicht?“ – man sieht, es ist vom Alter her nach oben hin offen.

Das Spiel kann allerdings auch in einer kinderfreundlichen Variante gespielt werden, indem man die jeweils andersfarbige Frage auf dem Zettel vorliest.

Ganz neu auf dem Spielemarkt ist auch eine Erfindung, die uns im nächsten Zelt gezeigt wurde. Dort wurden mit sogenanntem PlayMais (sieht ehrlich gesagt aus wie die Styropor-Kügelchen, in denen meine Kamera geliefert wurde) die fantastischsten Figuren gebaut.

Bunte Blumen aus PlayMais
Bunte Blumen aus PlayMais

Nach dem Krone basteln, Teller ausmalen und Perlen stecken war Oma Marita mit ihrer 5-jährigen Enkelin Milena dort gelandet und ganz begeistert: „Man könnte es sogar essen, es wäre jedenfalls nicht giftig.“

Mit ein wenig Wasser angefeuchtet klebten die kleinen farbenfrohen „Maiskörner“ tatsächlich aneinander, wie der Selbsttest bewies.

In einem kleinen Heftchen standen auch viele Anregungen und Anleitungen zum Basteln, wie etwa ein Baum, eine Kuh oder sogar ein Elefant.

Das Bild von einem roten Fuchs aus „Mais“ hatte es Anni natürlich sofort angetan. Zum Glück gab es dafür keine Anleitung, sonst würden wir vermutlich morgen immer noch dort sitzen!

Ihr könnt das bunte Programm am Kröpeliner Tor und auf dem Universitätsplatz hingegen auch morgen noch genießen. Von 11 bis 18 Uhr geht es unter dem Motto „Eene meene muh und was weißt du“ auf große Weltreise.

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