Yachthafenresidenz Hohe Düne - Anklage gegen Betreiber

Staatsanwaltschaft Rostock erhebt gegen den Betreiber der Yachthafenresidenz Hohe Düne Anklage wegen Subventionsbetruges

23. August 2011
Yachthafenresidenz Hohe Düne
Yachthafenresidenz Hohe Düne

Mit Anklageschrift vom 19. August 2011 wirft die Staatsanwaltschaft Rostock dem norwegischen Staatsangehörigen Per Harald Løkkevik Subventionsbetrug im Zusammenhang mit dem Bau und Betrieb der Yachthafenresidenz Hohe Düne vor. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist er hinreichend verdächtig, in der Zeit zwischen Mai 2002 bis April 2006 durch künstliche Aufspaltung und falsche Angaben bei der Umsetzung des Großprojektes Yachthafenresidenz Hohe Düne zu Unrecht insgesamt rund 13,5 Mill. Euro Fördermittel erlangt zu haben.

Der Angeschuldigte befand sich zunächst in der Zeit vom 02. Februar 2011 bis 23. März 2011 in dieser Sache in Untersuchungshaft. Nachdem das Landgericht Rostock den Haftbefehl zunächst aufgehoben und das Oberlandesgericht Rostock auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft den Haftbefehl wieder in Vollzug gesetzt hatte, wurde der Angeschuldigte aus Spanien ausgeliefert und befindet sich seit dem 03. Juni 2011 wieder in Untersuchungshaft in der JVA Waldeck.

Die Ermittlungen hinsichtlich weiterer Beschuldigter, die seinerzeit im Landesförderinstitut bzw. im Wirtschaftsministerium und bei einer kreditgebenden Bank verantwortlich waren, dauern noch an. Für sie, wie auch für den nunmehr Angeschuldigten Løkkevik, gilt auch weiterhin der Grundsatz der Unschuldsvermutung.

Quelle: Staatsanwaltschaft Rostock

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