Zoo Rostock erhöht Ticketpreise ab 1. Januar 2023

Zum 1. Januar 2023 erhöht der Zoo Rostock seine Eintrittspreise – die Ticketpreise für Kinder bleiben stabil, für Erwachsene werden vor allem Tageskarten deutlich teurer

15. November 2022, von
Zoo Rostock erhöht Ticketpreise (Foto: Archiv)
Zoo Rostock erhöht Ticketpreise (Foto: Archiv)

Wer ab dem nächsten Jahr den Rostocker Tierpark besuchen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Zum 1. Januar 2023 erhöht der Zoo Rostock seine Eintrittspreise. Vor allem für Tagesbesucher wird der Zoobesuch deutlich teurer, Kinder müssen nicht mehr bezahlen.

„Die allgemeinen Preisentwicklungen konfrontieren uns als Zoo mit nie dagewesenen Herausforderungen“, begründet Zoodirektorin Antje Angeli die Preiserhöhungen, die zusammen mit dem Aufsichtsrat kalkuliert wurden.

Tagestickets für Erwachsene werden deutlich teurer, Kinder müssen nicht mehr zahlen

Die gute Nachricht: Für Kinder ändert sich im nächsten Jahr nichts. Besucher von 4 bis 16 Jahren zahlen für das Tagesticket weiterhin 10 Euro. Auch der Preis für die Jahreskarte bleibt unverändert bei 26,50 Euro.

Tagestickets für Erwachsene werden hingegen deutlich teurer. Nach Angaben des Zoos ist es die erste Preiserhöhung für Tageskarten seit der Eröffnung des Polariums 2018. Statt bislang 17,50 Euro müssen Erwachsene in der Nebensaison von Oktober bis März künftig 20,50 Euro (+ 17 Prozent) bezahlen. Galten im Rostocker Zoo bislang ganzjährig einheitliche Preise, werden ab dem kommenden Jahr Saisonpreise eingeführt. In der Hauptsaison – von April bis September – kostet das Tagesticket für Erwachsene 23,50 Euro – ein Aufschlag von stolzen 34 Prozent. Dazu kommt jeweils noch der freiwillige Artenschutzbeitrag von 50 Cent.

Geringer fallen die Preiserhöhungen bei den Jahreskarten aus. Die Familienjahreskarte, die alle im Haushalt lebenden Kinder einschließt, kostet ab nächstem Jahr 160 statt 147 Euro (+ 9 Prozent). Jahreskarten für Erwachsene liegen bei 70 statt 63 Euro (+ 11 Prozent).

Bessere Löhne und Gehälter für Zoo-Mitarbeiter

Neben steigenden Energie- und Verbraucherkosten verweist Zoodirektorin Antje Angeli auch auf die gestiegenen Lohnkosten. Ein „beträchtlicher Teil der zu erwartenden Mehreinnahmen“ soll den Beschäftigten zugutekommen. Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sollen neu bewertet und eine adäquate Lohnstruktur geschaffen werden. „Ein Schritt, der längst notwendig war. Es ist für uns wichtig, als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu bleiben“, so Angeli.

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