8. Historischer Weihnachtsmarkt 2010 in Rostock

Mittelalterliche Atmosphäre im Garten des Klosters zum Heiligen Kreuz

3. Dezember 2010, von
Historischer Weihnachtsmarkt in Rostock
Historischer Weihnachtsmarkt in Rostock

Keziban, Miriam und Jennifer dürften vielen Rostockern noch gut in Erinnerung sein, da hat der Winter bereits wieder Einzug gehalten. Und wer derzeit den Blick aus dem Fenster richtet, der hofft womöglich, dass er dieses Mal nicht wieder solche Schneemassen mit sich bringt, wie in den ersten Monaten dieses Jahres.

Noch hält sich das Schneechaos ja zum Glück in Grenzen, auch wenn bereits wieder eine erhebliche Menge der weißen Pracht gefallen ist.

8. Historischer Weihnachtsmarkt 2010 in Rostock
8. Historischer Weihnachtsmarkt 2010 in Rostock

Ein Gutes hat es allemal: Ein Besuch auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt macht bei Schnee gleich doppelt so viel Spaß. Gehört ja auch irgendwie dazu.

Wer sich vom Schnee nicht abschrecken lässt, sollte bei der Gelegenheit unbedingt auch dem historischen Weihnachtsmarkt einen Besuch abstatten.

In diesem Jahr befindet er sich nicht am Rathaus, sondern im Garten des Klosters zum Heiligen Kreuz. Einen besseren Standort hätten die Veranstalter gar nicht bekommen können, denn durch die Stadtmauer bekommt der Markt seine ganz eigene, sehr gemütliche Atmosphäre.

Bogenschießen auf dem Historischen Weihnachtsmarkt in Rostock
Bogenschießen auf dem Historischen Weihnachtsmarkt in Rostock

Und was gibt es dort so alles zu entdecken?

Nun, beispielsweise könnt ihr euch beim Axtwerfen oder Bogenschießen versuchen, unter Anleitung versteht sich. Sollte dabei Interesse geweckt oder ein verstecktes Talent entdeckt worden sein, lassen sich vor Ort auch gleich Pfeil und Bogen erwerben.

Für die Kinder gibt es ein Märchenzelt und natürlich dürfen auf einem mittelalterlichen Markt auch entsprechende Handwerks- und Handelsstände nicht fehlen. Wer noch auf der Suche nach einigen originellen Weihnachtsgeschenken ist, wird hier vielleicht fündig.

Historischer Weihnachtsmarkt
Historischer Weihnachtsmarkt

Darüber hinaus werden auch Musik und Shows geboten, wie etwa die Feuershow von Arne Feuerschlund, die groß und klein begeistern dürfte.

Wem vom Axtwerfen der Magen knurrt, muss selbstverständlich nicht hungrig bleiben, denn eine ganze Reihe von Ständen bieten verschiedenste Leckereien an – an einigen Tagen wird es beispielsweise Wildschwein am Spieß geben. Da kann sich jeder mal ein wenig wie Asterix und Obelix fühlen.

Nadin Ruck - Met Taverne zum schwarzen Raben
Nadin Ruck - Met Taverne zum schwarzen Raben

Gegen die Kälte lässt es sich am besten mit Hot Irish Whiskey, heißem Met oder Punsch angehen. Dazu könnt ihr unter anderem in Nadins Met Taverne zum schwarzen Raben einkehren. Wem besonders kalt ist, der kann sich ja einmal an Nadins Hausrezept, den „Thorhammer“, wagen.

Geöffnet hat der historische Weihnachtsmarkt noch bis zum 19. Dezember jeweils von 11 bis 21 Uhr, am Freitag und Samstag sogar bis 22 Uhr, wobei es zu beachten gilt, dass am Wochenende ab Freitag 17 Uhr ein Wegezoll von einem Euro erhoben wird. Davon sollte sich aber nun wirklich niemand abschrecken lassen, denn ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Schlagwörter: Arne Feuerschlund (7)Handwerk (8)Kloster zum Heiligen Kreuz (16)Mittelalter (8)Mittelaltermarkt (3)Weihnachtsmarkt (64)

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1 Kommentar

  • Dirk sagt:

    Ich war heute auf dem historischen Weihnachtsmarkt und es war toll. Wie schon im Artikel beschrieben erhält der Markt durch das Ambiente des alten Klostergartens und der Stadtmauer ein ganz besonderes Flair. Auch wenn es durch den festgetretenen Schnee an einigen Stellen doch etwas rutschig ist und der Besuch am Wochenende einen Euro kostet, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

    Der Mittelalterweihnachtsmarkt hat durch die neue Location auf jeden Fall gewonnen, denn die letzten Standorte neben dem Rathaus, abseits auf der Wiese an der Krämerstraße oder auch neben der Marienkirche haben dem Markt nie den Platz gegeben, den er brauchte. Es wirkte immer alles beengt und irgendwie fehlte was, bzw. sah der den Markt umgebende Bretterzaun nicht so richtig einladend aus. Jetzt mit dem alten Tor, den alten Gebäudeteilen und der Stadtmauer wirkt es schöner und auch durch die größere Fläche und die Bühne gibt es nicht mehr nur einen Rundgang sondern mehrere Wege und Möglichkeiten zu bummeln und den Markt zu entdecken.

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