8. Papendorfer-Triathlon 2011

Über 300 Schüler, Männer/Frauen und Senioren schwimmen, radeln und laufen beim Triathlon in Papendorf über die Zielgerade

4. Juni 2011, von
Triathlon in Papendorf 2011 - Siegerinnen der A-Schüler: Antonia Pielsch, Lena Meißner und Livia Böhrs  (v.l.n.r.)
Triathlon in Papendorf 2011 - Siegerinnen der A-Schüler: Antonia Pielsch, Lena Meißner und Livia Böhrs (v.l.n.r.)

Nicht nur die Anstrengung, sondern auch die senkrecht stehende Sonne bringt den Triathlonnachwuchs bereits vor 12 Uhr mittags zum Schwitzen. In Papendorf bei Rostock finden sich an diesem sonnigen Junitag viele Besucher und Sportbegeisterte ein, um mit den Athleten mitzufiebern. Der Startpunkt des Wettbewerbs ist die „Erdkuhle“, ein kleiner See, gleich neben dem idyllischen Schloss Papendorf.

Bevor sich die ungefähr 200 erwachsenen Triathleten jedoch ins Wasser stürzen, werden die Besten des Schülerwettbewerbes geehrt. Angefangen bei den Jüngsten, den D-Schüler. Dort zählen der siebenjährige Max Kahl und die gleichaltrige Lisa Marie Heisig zu den Besten. In Alter- und Geschlechterklassen eingeteilt, setzt sich die Siegerehrung bis zur A-Schüler-Gruppe fort, bei der die 13-Jährigen Lena Meißner und Ole Post den ersten Platz belegen.

Parallel zu den Siegerehrungen der Schülerinnen und Schüler findet in diesem Jahr zum ersten Mal das Radrennen „Fette Reifen“ statt. Da die geplante Strecke rund um Schutow nicht genehmigt wurde, mussten die Veranstalter eine Alternative finden. „Nächstes Jahr werden wir das Rennen fest in unser Programm aufnehmen“, sagt Katrin Steinhagen, Organisatorin des Triathlon-Wettbewerbs.

Papendorfer Triathlon 2011 - Schwimmen im See
Papendorfer Triathlon 2011 - Schwimmen im See

Um 14 Uhr ist es dann soweit: Die erste „Welle“ der Triathleten startet mit der Disziplin Schwimmen. In diesem Durchgang sind Staffel-Teams, Frauen und Männer über 40 Jahren zu finden.

Die zweite „Welle“ besteht aus Männern unter 40, die im Anschluss an den ersten Wettkampf an den Start gehen.

Jeder der Teilnehmer muss 650 Meter schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer laufen. In den Familien- und Jedermann-Teams sind die Disziplinen auf drei Personen verteilt. „Wir halten unsere Distanzen absichtlich gering, damit jeder, der möchte, in diesen Sport hinein schnuppern kann, ohne sich gleich zu überfordern“, erklärt Katrin Steinhagen.

Stephan Tessin beim Papendorfer-Triathlon 2011
Stephan Tessin beim Papendorfer-Triathlon 2011

Stephan Tessin ist heute zum zweiten Mal beim Papendorfer-Triathlon vertreten. Er spielt eigentlich Fußball und hat mit dem Dreikampf sonst nichts zu tun. „Ich bin eher zufällig dazu gekommen. Aber letztes Jahr hat es mir so viel Spaß gemacht, dass ich dieses Mal wieder dabei bin“, erzählt der 31-Jährige.

Ein spezielles Training für diesen Tag hatte er nicht. „Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und bin häufiger geschwommen in letzter Zeit. Das war’s.“ Das schöne Wetter sieht er eher problematisch. „Es ist schon zu heiß. Ein paar Wolken wären gut, aber bloß kein Wind.“

Ines Estedt beim 8. Triathlon in Papendorf 2011
Ines Estedt beim 8. Triathlon in Papendorf 2011

Unter den Athleten der ersten „Welle“ befindet sich auch Ines Estedt, Weltmeisterin in der Langdistanz. Im Moment ist sie Nachwuchstrainerin in Neubrandenburg und konnte viele ihre Schüler bei der ersten Siegerehrung des Tages beglückwünschen. Am Ende des Wettkampfs läuft sie als erste Frau und insgesamt Dritte ins Ziel ein. Erster und Zweiter der ersten „Welle“ werden Frank Baalcke und Christian Becker aus Schwerin.

Papendorfer Triathlon 2011 - Marcel Fischer, Erster der zweiten „Welle“
Papendorfer Triathlon 2011 - Marcel Fischer, Erster der zweiten „Welle“

Auf den Strecken herrscht hektisches Treiben. Während die Ersten durchs Ziel laufen, schwingen sich einige erst vom Rad und während die Letzten des ersten Durchgangs noch laufen, springen die Nächsten schon ins Wasser.

Zwischen den Disziplinen wechseln sie auf dem Umschlagplatz schnell die Outfits oder stellen ihr Fahrrad ab. Nur die Kühe auf der Weide direkt nebenan zeigen sich wenig beeindruckt vom sportlichen Treiben.

Für die abschließende Siegerehrung werden Kartons voll Sekt und Kisten voller Bier angeschleppt. Die Athleten werden allerdings nicht nach der Reihenfolge des Zieleinlaufs, sondern abhängig von ihren Altersklassen geehrt und nach Einzelsportlern bzw. Teams eingeteilt.

Die komplette Liste aller Sieger des heutigen Tages ist in Kürze unter www.tc-fiko.de einzusehen.

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1 Kommentar

  • MM sagt:

    Ach deshalb war da noch Kreidemalungen als ich abends laufen war *check*

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