Neuer Markt soll begrünt werden
Im Rahmen einer Testphase sollen ab April mobile Grün- und Sitzelemente an den Rändern des Platzes im Norden, Süden und Westen des Neuen Marktes aufgestellt werden.
9. Januar 2026
Der Neue Markt soll sein Gesicht verändern. Er soll grüner werden und mehr Aufenthaltsqualität gewährleisten. Im vergangenen Jahr hat die Rostocker Bürgerschaft die Stadtverwaltung damit beauftragt, eine Umgestaltung des Neuen Marktes zu prüfen. Erste Verbesserungsvorschläge liegen der Kommunalpolitik nun in einer Informationsvorlage vor.
Geplant ist ein zweistufiges Verfahren, bei dem eine Testphase mit einer temporären mobilen Begrünung einer dauerhaften Begrünung vorangestellt wird. Während dieser Testphase soll erprobt werden, an welchen Standorten auf dem Neuen Markt eine permanente Begrünung die beste Wirkung und die größte Akzeptanz erzielen kann.
„Der Neue Markt ist ein bedeutender historischer Platz mit städtebaulicher Relevanz. Wir müssen verantwortungsvoll mit diesem öffentlichen Raum umgehen“, sagt Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität und ergänzt: „Es gibt verschiedene Nutzungsansprüche, denen wir gerecht werden wollen und müssen, zum Beispiel für die Gastronomie, für die Wochenmärkte oder für Veranstaltungen. Eine Testphase ermöglicht uns Sicherheit für die finale Freiraum-Planung, ohne dass wir direkt unumkehrbare Veränderungen am Neuen Markt vornehmen.“
Im Zuge der Testphase ist geplant, mobile Grün- und Sitzelemente an den Rändern des Platzes im Norden, Süden und Westen aufzustellen – als Ergänzung des vorhandenen Grüns im Osten. Dabei wird auch die geplante Entwicklung des Rostock City Cube als ein Projekt von Smile City berücksichtigt.
Die Begrünung wird zunächst von April bis Oktober 2026 realisiert und soll 2027 fortgesetzt werden. Die genaue Anordnung der einzelnen Elemente wird im Vorfeld mit den ansässigen Gastronomie- und Marktbetreibenden abgestimmt. „Die Bäume leihen wir zunächst aus. Das spart Ressourcen und Kosten. So entsteht eine flexible, sichere und umweltfreundliche Lösung, mit der wir Erfahrungen für eine spätere dauerhafte Gestaltung sammeln können“, so die Bausenatorin.
Das Begrünungskonzept setzt auf Vorsicht, Offenheit und Flexibilität. Statt den Platz dauerhaft zu verändern, wird Schritt für Schritt ausprobiert, was gut funktioniert. Mehr Grün, zusätzlicher Schatten und neue Sitzmöglichkeiten verbessern die Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig bleibt der Platz so wandelbar wie bisher. Märkte, Veranstaltungen und alltägliche Nutzungen sind weiterhin uneingeschränkt möglich, da alle Elemente mobil, leicht verschiebbar und vollständig rückbaubar sind.
Das Projekt liegt in der Federführung vom Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen. Neben der Beschaffung der Sitzelemente und Pflanzen, wird dort auch das Pflege- und Bewässerungskonzept für die neue Begrünung erstellt. Schon während des Probelaufes soll eine dauerhafte, städtebaulich verträgliche Begrünungsplanung erarbeitet werden. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem temporären Raumversuch, inklusive der Anregungen der Rostockerinnen und Rostocker fließen hierbei mit.
Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle, Foto: Josefine Rosse
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