Widerstand gegen Polizeibeamte | Rostock-Heute

Widerstand gegen Polizeibeamte

Zwei Polizisten, die das Jugendamt bei der Durchsetzung eines Aufenthaltsbestimmungsrechts unterstützten, wurden durch die Gegenwehr des Vaters leicht verletzt

2. Februar 2018
Widerstand gegen Polizeibeamte
Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 01.02.2018 gegen 23:35 Uhr unterstützten Polizeibeamte der Polizei Rostock das Jugendamt bei der Durchsetzung des Aufenthaltsbestimmungsrechts eines 14-Jährigen in der Rostocker Herweghstraße.

Trotz mehrmaligem Hinweis auf die Rechtslage und Ansprache des Vaters verweigerte dieser die Herausgabe des Jugendlichen.

Während der weiteren Amtshandlung leistete der 51-Jährige erhebliche Gegenwehr. Erst nach dem Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes und der Fesselung der Person beruhigte sich die Situation wieder.

Bei dem Einsatz wurden die 34-jährige Polizeibeamtin und der 56-jährige Polizeibeamte leicht verletzt. Beide werden ihren Dienst in der nächsten Schicht voraussichtlich wieder aufnehmen können. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Bahnhofsviertel (12)Polizei (3147)

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3 Kommentare

  • Woitzik sagt:

    Andreas Woitzik Der Vollständigkeit halber möchte ich als Betroffener Vater der die Herausgabe des, in wenigen Tagen 15 Jährigen, Jungen verweigerte hinzufügen. Mein Sohn ist freiwillig von selber zu mir gekommen und wollte von nun an auch bei mir Leben, unter anderem weil er bei seiner Mutter seit Winterbeginn nur 15 Grad in seinem Zimmer hat und schon versucht mit Kerzen zu heizen, Seine Mutter auch auf bitten des Sohnes um ein warmes Zimmer mit dem Hinweis „Papa ist an seinem kalten Zimmer Schuld“ abgewiesen wird. Hier laufen seit 5 Jahren Rechtsstreitigkeiten um den vom Gericht festgelegten Wochenendumgang und Ferienregelung.
    Meine 9 Jährige Tochter ist schon seit September nicht mehr zu den festgelegten Umgangszeiten bei mir gewesen. Im Prinzip läuft an jedem festgelegten Umgangswochenende etwas schief, ausgelöst durch meine Ex Frau, Kindsmutter. dies wird vom Jugendamt durch die entsprechende Mitarbeiterin voll unterstützt. Bei angeforderten Berichten vom Gericht unterschlägt diese Mitarbeiterin z.B. das die Schule des Jungen sich schon an das Schulamt gewendet hat mit der Bitte um Unterstützung da es mit der Kindsmutter erhebliche Kommunikationsschwierigkeiten gibt, hinsichtlich der schulischen Belange des Jungen. Es wird an der einen Stelle etwas verschwiegen und an der nächsten dazugedichtet oder Falsche Darstellungen. Während das Jugendamt einen Vernünftigen planbaren Umgang für die Kinder seit 5 Jahren nicht durchsetzen kann, schaffen sie es aber ohne weiteres Abends im Notdienst mein Sohn, ohne auf seine mehrfache Aussage, “ Ich will bei Papa bleiben“ angemessen zu berücksichtigen und bringen diesen in sein kaltes Zimmer mit zu Hilfe gerufener Polizei zurück. Ich habe mich trotzdem bei dem einen Polizeibeamten für seine Verletzung entschuldigt, wobei sich die zweite Beamtin verletzt hat ist mir schleierhaft. Vielleicht durch das eingesetzte Pfefferspray.

  • Roland Freund sagt:

    Definitiv wurde der in 5 Tagen 15 jährige Jugendliche S. nicht gefragt was er gern möchte! Das Kind möchte lediglich zu seinem Vater und das nicht grundlos. Ich kenne ihn persönlich. S. friert in der Wohnung seiner Mutter und muss mit Teelichtern heizen. Was ist passiert: Die Beamten stürmen ohne Erlaubnis und ohne sachliche Gespräche mit Kind und Vater die Wohnung. Der Vater versucht Sie aufzuhalten und erleidet dabei starke Verletzungen am Auge (Pfefferspray, welches die Beamten nutzen um sich Zugang zu verschaffen) Viele Fragen stellen sich hier: In was für einer Welt leben wir? In unserem Rechtsstaat geht es nicht mehr um das Kindeswohl. Was denken Kind und Vater? Wie fühlen Sie sich? Warum beschützen die Beamten nicht das Kind sondern fügen durch solche Aktionen noch psychischen Schaden zu? Ich hoffe die verantwortlichen Personen des öffentlichen Dienstes, betreffend auch die Falschdarstellung in der Pressemitteilung, werden zur Verantwortung gezogen! Ich bin enttäuscht, weil ich im Grunde an DDR Praktiken erinnert werde. Meine große Bitte: Die Beamten von Polizei und Jugendamt können sich hier bitte ebenfalls äußern.

  • Janine sagt:

    Traurig, der Junge gehört zu seinem Vater, er ist alt genug und kann es selbst entscheiden.

    Kämpfe für deine Kinder!

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