Blaue Flagge weht in Warnemünde und Markgrafenheide

Seit heute wehen in Warnemünde und Markgrafenheide wieder die „Blauen Flaggen“ als Auszeichnung für Wasserqualität und Sauberkeit am Strand

27. Mai 2019
Die DRK-Rettungsschwimmer Max Cornelius und Sarah Wenzel hissen gemeinsam mit Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock & Warnemünde, die Blaue Flagge am Strand von Warnemünde (Foto: TZRW/Joachim Kloock)
Die DRK-Rettungsschwimmer Max Cornelius und Sarah Wenzel hissen gemeinsam mit Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock & Warnemünde, die Blaue Flagge am Strand von Warnemünde (Foto: TZRW/Joachim Kloock)

Seit heute (27. Mai 2019) wehen in Warnemünde und Markgrafenheide wieder die „Blauen Flaggen“. Das internationale Symbol stellt die höchste Auszeichnung in Punkto Wasserqualität und Sauberkeit am Strand dar. Dazu werden jedes Jahr hohe Auflagen erfüllt, die auch die Bereiche Sicherheit und Umweltaufklärung der Gäste betreffen. Für viele Urlauber ist die Blaue Flagge ein wichtiger Indikator, um bei der Auswahl ihrer Ferienorte auf Qualität und Nachhaltigkeit setzen zu können.

Die Blaue Flagge ist national wie international das Erkennungsmerkmal für saubere Strände und eine hervorragende Wasserqualität und wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung vergeben. Bis September wird das Wasser an den zertifizierten Stränden in festgeschriebenen Abständen geprüft. Die Informationen zu den aktuellen Messergebnissen können in den Schaukästen an den Standorten am Strandaufgang 10 und 21 in Warnemünde und Strandaufgang 23 in Markgrafenheide eingesehen werden.

„Dass unsere Seebäder diese Auszeichnung nun schon seit 23 Jahren erhalten, ist bei Weitem kein Selbstläufer“, sagt Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. „Um dieses begehrte Gütesiegel wieder nach Warnemünde und Markgrafenheide zu holen, lassen wir beispielsweise in der Saison den Strand täglich reinigen.“ Das sind alleine von Diedrichshagen bis zur Westmole sechs Kilometer. Östlich der Warnow kommen weitere elf Kilometer hinzu. „Zudem haben wir mit der Kampagne ,Kein Plastik bei die Fisch‘ eine Umweltinitiative ins Leben gerufen, um auch unsere Gäste und Einwohner auf ihr Verhalten in unserer Umwelt und für den Küstenschutz zu sensibilisieren“, so Fromm.

Müllvermeidung ist Küstenschutz

Die immer noch am häufigsten gefundenen Meeresmüllteile stellen Zigarettenreste dar. Aus diesem Grund informieren insgesamt zehn Infotafeln in den Seebädern Warnemünde und Markgrafenheide mit integrierten Entsorgungsbehältern für Zigarettenreste, die sogenannten „Ostseeascher“, über die Auswirkungen von Zigarettenabfällen. Im Zuge der Umweltinitiative „Kein Plastik bei die Fische“ werden darüber hinaus seit 2014 jährlich kleine Strandaschenbecher kostenfrei über die Strandbewirtschafter und die Tourist-Informationen an Gäste verteilt. Im Jahr 2019 beträgt die Auflage der Strandascher ca. 5.000 Stück. Zudem sind die Strandbewirtschafter seit dem vergangenen Jahr verstärkt dazu aufgerufen, ausschließlich biologisch abbaubares Geschirr zu verwenden. Die rauchfreien Strandabschnitte in Warnemünde (Block 12) und in Markgrafenheide (Block 8) werden auch für diese Saison wieder entsprechend ausgeschildert.

Aufklärungsaktion mit Baderegeln für die ganze Familie

„Neben den hohen Umweltstandards spielt die Sicherheit am Strand eine ebenso große Rolle für uns und ist gleichzeitig ein entscheidendes Kriterium der Blauen Flagge. Mit unserer Familienveranstaltung ,Rette sich wer’s kann‘ möchten wir daher gemeinsam mit der DRK Wasserwacht spielerisch auf die Baderegeln aufmerksam machen, um Unfälle schon im Vorfeld zu vermeiden. Gerade durch Unterströmungen können schnell gefährliche Situationen entstehen. Deshalb haben wir die Gefahrenzonen etwa im Bereich der Westmole in diesem Jahr speziell ausgewiesen“, so Fromm weiter.

Kindgerechte Illustrationen am Strand erklären die wichtigsten Baderegeln für alle Altersgruppen auf verständliche Art und Weise. Extra für Schulklassen gibt es im Juni den Rostocker Strandschultag, bei dem Klassen aus der Hanse- und Universitätsstadt sowie aus dem Landkreis im Rahmen eines Projekttages, sich gesondert mit der Thematik beschäftigen. Die Termine für die Familienaktion „Rette sich wer’s kann“ sind am 20. Juli, 27. Juli und am 3. August jeweils 11:00 Uhr in Markgrafenheide (Strandaufgang 11, Rettungsturm 3) und 14:30 Uhr in Warnemünde (Strandaufgang 23, Rettungsturm 3). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Quelle: Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

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