Buttersäureanschlag auf das Peter-Weiss-Haus
Durch zwei eingeschlagene Scheiben auf dem Hinterhof wurde Buttersäure in einen Saal des PWH eingebracht
4. Mai 2012
Am 04.05.2012, gegen 09:00 Uhr informierte ein Verantwortlicher des Peter-Weiss-Haus e. V. die Polizei über eine Sachbeschädigung an zwei Fensterscheiben des Hauses. Weiterhin wurde eine übelriechende Flüssigkeit im Haus festgestellt.
Die alarmierte Feuerwehr begann vor Ort mit intensiven Lüftungsmaßnahmen, um den äußerst unangenehmen Geruch aus dem betroffenen Saal zu entfernen.
Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei zerstörten unbekannte Täter zwei Fensterscheiben des Hauses, welche sich auf dem Hinterhof des Gebäudes befanden. Durch diese brachten sie dann die übelriechende Flüssigkeit, die die Feuerwehr als Buttersäure einstufte, in den zum Tatzeitpunkt unbenutzten Saal ein.
Durch die Flüssigkeit wurden ein Vorhang, welcher vor der Fensterscheibe hing, und der Fussboden kontaminiert. Die Feuerwehr neutralisierte die Substanzreste mit Bindemittel. Der betroffene Vorhang wurde abgenommen und durch die Feuerwehr in einem entsprechenden Behältnis aus dem Gebäude entfernt.
In den frühen Vormittagsstunden, gegen 09:00 Uhr, befanden sich ca. 20 Kinder im Peter-Weiss-Haus und nahmen an einer Veranstaltung teil. Sie hielten sich jedoch nicht in dem betroffenen Saal auf. Die Kinder wurden gleichwohl vorsorglich evakuiert. Personen wurden nicht verletzt.
Die Polizei nahm Anzeigen wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung und wegen Sachbeschädigung auf.
Da eine politische Motivation für die Tat nicht ausgeschlossen werden kann, übernahm der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion die Ermittlungen.
Die Ermittler suchen Zeugen, die Angaben oder Hinweise zu der Tat und zum bisher unbekannten Täter geben können. Hinweise nimmt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock, Hohen Tannen 10, 18196 Waldeck unter der Telefonnummer 038208/888 22 22, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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