Seawolves besiegen BBC Magdeburg Eagles II mit 76:61

Nach dem Erfolg gegen die Magdeburg Eagles II benötigen die Basketballer des EBC Rostock Seawolves nur noch einen Sieg bis zur Meisterschaft in der 1. Regionalliga Nord

10. März 2014
EBC Rostock Seawolves besiegen BBC Magdeburg Eagles II mit 76:61 - Hat sich bisher nadlos eingefügt - Mahamoud Diakite (Ball)
EBC Rostock Seawolves besiegen BBC Magdeburg Eagles II mit 76:61 - Hat sich bisher nadlos eingefügt - Mahamoud Diakite (Ball)

Die EBC Rostock Seawolves benötigen noch einen Sieg bis zur Meisterschaft in der 1. Regionalliga Nord, denn die Hanseaten setzten sich am Samstagabend gegen die BBC Magdeburg Eagles II mit 76:61 durch. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (33:27) erspielten sich die Wölfe im dritten Viertel einen zwischenzeitlichen Vorsprung von 19 Punkten (46:27) und brachten das Polster über die Zeit. Sven Hellmann war Seawolves-Topscorer mit 22 Punkten. Jens Hakanowitz und Mahamoud Diakite erzielten zusammen 21 Zähler und 19 Rebounds. Keith Radcliff beendete das Spiel mit 17 Punkten. Die Gäste, die nur mit fünf Spielern antraten, kämpften bis zur letzten Sekunde couragiert und mit vollem Einsatz. Spielertrainer Kamil Piechucki schenkte dabei den Rostockern 17 Zähler ein.

Die Helden aus Itzehoe traten im Heimspiel gegen Magdeburg mit ihrer bewährten Starting Five Sven Hellmann, Keith Radcliff, Mahamoud Diakite, Zbigniew Owczarek und Jens Hakanowitz an. Der Gegner, die BBC Magdeburg Eagles II, reisten mit nur fünf Spielern in die Hansestadt, da die erste Mannschaft der Sachsen-Anhaltiner zeitgleich in der ProA in Essen antrat.

Vor der grandiosen Kulisse von 781 Zuschauern am TK-Tag in der Ospa-Arena hielt das Team von Spielertrainer Kamil Piechucki in der Anfangsphase gut mit. Seawolves-Kapitän Jens Hakanowitz brachte die Wölfe durch einen Freiwurf und einen Korbleger mit 3:0 in Front, doch Magdeburg nutzte Lücken in der Abwehr der Gastgeber und ging in der achten Spielminute mit 7:9 in Führung. Bis zur Viertelpause konnten die Hausherren wieder die Oberhand gewinnen und sich mit 13:9 leicht absetzen.

Im zweiten Durchgang hielten die Rostocker das Tempo hoch und rissen die Spielkontrolle mehr und mehr an sich. Coach Sebastian Wild rotierte viel, um den Gegner mit frischen Kräften zu ermüden. In der 15. Minute lagen die Wölfe mit 23:16 vorn, ehe Piechucki aus der Distanz verkürzte. Der Spielertrainer der Gäste hielt sein Team, das in der 17. Minute auf 27:23 herankam, im Rennen, sodass Coach Wild eine Auszeit nutzte, um die Seawolves wieder auf die richtige Fährte zu bringen. Neben Leitwolf Sven Hellmann, der seitens der Warnowstädter seine Athletik zeigte und verstärkt den Weg zum Korb suchte, waren es nun sehenswerte Passstafetten, die die Zuschauer bejubelten. Magdeburg ließ sich jedoch nicht abschütteln: Center Ole Alsen verkürzte bis zur Halbzeit auf 33:27.

Erst zwei Minuten nach dem Wiederbeginn änderte sich die Punkteanzeige: Keith Radcliff traf den ersten Seawolves-Dreier des Abends zur 36:27-Führung. Eine Minute später zappelte ein weiterer Distanzwurf im Netz der Eagles. David Markert brachte die Rostocker erstmals an diesem Abend zweistellig nach vorn (39:27, 24. Min). Magdeburgs Offensive stockte, während die Seawolves weiter auf Beutezug waren: Nach 13 Rostocker Punkten in Folge erzielten die Gäste in der 27. Minute die ersten Zähler der zweiten Halbzeit (46:29) und ließen fünf weitere folgen (46:38), ehe Hellmann den Eagles-Lauf unterbrach. Die nachlassende Konzentration der Wölfe zwang Coach Wild beim Stand von 48:40 in der 28. Minute zu einer weiteren Auszeit.

Anschließend stellte Radcliff per Dreier wieder einen zweistelligen Vorsprung her (51:40, 29. Min), den Hellmann und Diakite mit zwei Korblegern auf 15 Punkte Differenz ausbauten. Beide Teams trennten 15 Punkte (55:40) vor dem Beginn des letzten Viertels. Im Schlussabschnitt behaupteten die Rostocker die zweistellige Führung. Ein spektakulärer Alley-Oop von Diakite stellte den 76:61-Endstand her.

Dieser Arbeitssieg bedeutete einen wichtigen Schritt in Richtung Titel. Den EBC Rostock Seawolves fehlt jetzt nun noch ein Sieg aus den verbleibenden drei Saisonspielen, um die Meisterschaft in der 1. Regionaliga Nord perfekt zu machen. Der erste Matchball könnte bereits am kommenden Freitag verwandelt werden, denn am 14. März um 20:00 Uhr findet das nächste Heimspiel gegen die Auswahl von ALBA Berlin II statt.

Viertelstände:
13:9, 20:18, 22:13, 21:21

Punkte EBC Rostock Seawolves:
Jörn Boghöfer (2), Dominik Breitschuh (-), Niccolò Croci (-), Mahamoud Diakite (10 Pkt, 8 Reb), Jens Hakanowitz (11 Pkt, 11 Reb), Sven Hellmann (22), David Markert (3), Zbigniew Owczarek (4), Keith Radcliff (17), Axel Stüdemann (4), Ivo Slavchev (3)

Quelle: EBC Rostock Seawolves, Foto: Tobias Hahn

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