Schifffahrtsmuseum sucht Exponate über die DSR

Ausstellung zum 60. Jubiläum soll Außendarstellung der Deutschen Seereederei beleuchten

3. Januar 2012
Das Traditionsschiff beherbergt das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock
Das Traditionsschiff beherbergt das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock

In diesem Jahr jährt sich zum 60. Mal die Gründung der Deutschen Seereederei Rostock (DSR). Mit dem 1. Juli 1952 nahm die Staatsreederei der DDR ihre Arbeit auf. Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock plant dazu im Sommer 2012 eine Sonderausstellung mit dem Arbeitstitel „Kunst und Kommerz – Werbung und Kunstförderung in der Deutschen Seereederei“. Neben einer Übersicht über die Entwicklung des Unternehmens soll die Ausstellung sich vor allem der Außendarstellung der Reederei widmen und das Schifffahrtsunternehmen im Spiegel seiner Werbung zeigen. Nicht wie in bisherigen Jubiläumsausstellungen wird es einen „Rundumschlag“ zur Geschichte der Seereederei und ihrer Aktivitäten geben, sondern diesmal umfasst einer der Schwerpunkte die Werbeabteilung der DSR und ihre Aufgaben. Darunter auch die Ausrichtung von internationalen Messeauftritten und die Mitwirkung bei der Betreuung von Kunden im Ausland.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung wird sich mit Kunst als Mittel des Marketings beschäftigen. So wurden Künstler mit der Gestaltung von Werbemitteln wie Kalendern oder Neujahrsgrußkarten beauftragt, die bei Kunden in aller Welt die Deutsche Seereederei Verbreitung fanden und von der Leistungsfähigkeit der Reederei kündeten. Von den Auftragswerken, die an bildenden Künstler vergeben wurden, sind die in Anlehnung an die historischen „Kapitänsbilder“ der Segel- und Dampfschifffahrtszeit entstandenen Schiffsporträts von Frachtschiffen der Deutschen Seereederei bemerkenswert.

In Vorbereitung der Ausstellung möchte das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock seine Sammlung rund um die DSR aufstocken. Werbemittel wie Plakate, Prospekte, Kugelschreiber oder Schmuckteller, aber darüber hinaus auch Uniformteile, persönliche Dokumente wie Ausweise oder Briefe, Fotos aus dem Verwaltungsbereich oder vom Schiffsbetrieb oder auch Amateurfilme sind von Interesse. Das Museum möchte möglichst viele Dinge aus der Vergangenheit für zukünftige Generationen bewahren, ist dabei vor allem auf Schenkungen und Spenden angewiesen. Ankäufe sind nur in Ausnahmefällen möglich. Für die Sonderausstellung nehmen die Museumsmitarbeiter jedoch bei Eignung auch gerne Leihgaben entgegen, die nach Beendigung der Ausstellung an die Eigentümer zurückgeführt werden.

Gesucht werden im Vorfeld der Ausstellung jedoch auch Gesprächspartner, die in irgendeiner Weise in Werbung und Kunstförderung der Deutschen Seereederei tätig waren bzw. die im Auslandsdienst die Reederei fernab der Heimat vertraten und so die Wirksamkeit von Werbemaßnahmen erlebten.

Entsprechende Meldungen und Angebote nimmt das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum auf dem Traditionsschiff unter den Telefonnummern: 0381 12831- 361,-362 und -364 entgegen.

Quelle: IGA Rostock 2003 GmbH

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