VLM streicht Strecke von Rostock-Laage nach Köln/Bonn und Antwerpen

VLM gibt die Fokker 50 ab und streicht Strecken in Europa – dies betrifft auch die gerade erste gestartete Verbindung Antwerpen-Köln-Rostock-Laage, sie wird nur noch bis 16. September bedient

7. August 2018
VLM streicht Strecke von Rostock-Laage nach Köln/Bonn und Antwerpen (Foto: Archiv)
VLM streicht Strecke von Rostock-Laage nach Köln/Bonn und Antwerpen (Foto: Archiv)

SHS Aviation B.V., die Muttergesellschaft der Fluggesellschaft VLM, hat beschlossen, ihre Aktivitäten im Linienflugverkehr vorübergehend zu reduzieren und sich auf die Flüge von Antwerpen nach London City Airport und Zürich zu konzentrieren. Johan Maertens, CEO der VLM, ergänzt: „Gleichzeitig wird auch eine Flottenreduzierung umgesetzt. Es ist kein Geheimnis, dass wir schon seit geraumer Zeit damit beschäftigt sind, die Fokker 50 zu ersetzen. Die erwartete Inbetriebnahme des neuen Flugzeugs ist für das zweite Halbjahr 2019 geplant.“

Der aktuelle Luftfahrtsektor ist so dynamisch, dass Zielgebiete und Flugfrequenzen häufig entsprechend der Saison und neuer Marktchancen bewertet und angepasst werden. Die Verbindungen nach Aberdeen, Birmingham, Köln-Bonn, Maribor, München und Rostock werden in den kommenden Wochen eingestellt, da aufgrund des Verkaufs kein Fluggerät mehr dafür zur Verfügung steht.

Betroffen von dieser strategischen Entscheidung ist auch die Verbindung Antwerpen – Köln – Rostock-Laage. Diese wird bis einschließlich Sonntag, den 16. September durch die Fluggesellschaft VLM bedient. Fluggäste, die nach diesem Termin bereits einen Flug gebucht haben, werden so bald wie möglich durch die Airline persönlich informiert und erhalten ihren Ticketpreis vollständig erstattet.

„Die tägliche Anbindung von innerdeutschen Zielen ist für die Mobilität der Wirtschaft in der Region immens wichtig. Die Strecke Rostock – Köln wurde durch die Fluggäste der Region gut angenommen. Die Kurzfristigkeit der Entscheidung enttäuscht uns. Wir als Flughafen waren nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden und haben erst gestern Abend davon erfahren. Seit heute Morgen gehen wir proaktiv auf andere Airlines zu, um diese dafür zu gewinnen, die Strecke in Zukunft zu bedienen“, sagt Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage.

Quelle: Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH,

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