Frau im Bus sexuell belästigt
Nachdem eine Frau im Bus sexuell belästigt wurde, kam es zwischen dem Täter und einem Zeugen zu einer körperlichen Auseinandersetzung – die Polizei ermittelt
10. Dezember 2019
In den Morgenstunden des 2. Advents kam es in der Bushaltestelle Saarplatz und der sich anschließenden Busfahrt in Rostock zu sexuellen Belästigungen zum Nachteil einer 34-jährigen Frau.
Während die Frau in der Haltestelle auf ihren Bus wartete, setzte sich ein 27-jähriger Mann zu ihr, der sie plötzlich umarmte und unvermittelt an die Kleidung auf Brusthöhe fasste. Die Frau gab deutlich zu verstehen, dass er das unterlassen soll. Anschließend stiegen Beide in den kommenden Bus ein. Der Beschuldigte setzte sich erneut zu ihr und versuchte mehrfach, sie wieder zu umarmen. Als die Frau den Bus an der gewünschten Haltestelle verließ, stieg der Beschuldigte auch aus und verfolgte sie gegen ihren Willen.
Zwei Zeugen (23 und 24 Jahre) beobachteten den Vorfall im Bus. Diese stiegen ebenfalls aus dem Bus, um Hilfe zu leisten. Sie sprachen den Beschuldigten an.
Hierbei beleidigte der Beschuldigte die Zeugen und in der weiteren Folge kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Beschuldigten und dem 23-jährigen Zeugen. Während der körperlichen Auseinandersetzungen zog sich der Beschuldigte eine Verletzung an einer Hand zu. Der 23-Jährige klagte über Kopfschmerzen.
Im Rahmen der polizeilichen Anzeigenaufnahme leistete der Beschuldigte Widerstand gegenüber den eingesetzten Beamten. Alle Beteiligten waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert. Der Beschuldigte war zudem beeinflusst von Betäubungsmitteln. Die Kriminalpolizei Rostock hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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