Hansa Rostock besiegt die Würzburger Kickers mit 3:1 (2:0)

Hansa Rostock setzt sich im Ostseestadion gegen den FC Würzburger Kickers durch und bleibt in Schlagdistanz zur Tabellenspitze

10. Februar 2018, von
Hansa Rostock besiegt die Würzburger Kickers mit 3:1 (Foto: Archiv)
Hansa Rostock besiegt die Würzburger Kickers mit 3:1 (Foto: Archiv)

Hansa Rostock setzt sich vor heimischem Publikum mit 3:1 (2:0) gegen die Würzburger Kickers durch. Soufian Benyamina brachte die Hausherren in der 32. Minute per Foulelfmeter in Führung, Stefan Wannenwetsch gelang nach einem Freistoß das 2:0. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Jannis Nikolaou den Anschlusstreffer, bevor Vladimir Rankovic die Zwei-Tore-Führung wiederherstellte. Mit 43 Punkten bleiben die Rostocker auf dem 4. Tabellenplatz und sind jetzt punktgleich mit dem Tabellendritten Wiesbaden, der allerdings erst morgen spielt.

Die 10.300 Zuschauer im Rostocker Ostseestadion sehen eine im Vergleich zum Sieg beim SV Meppen auf drei Positionen veränderte Rostocker Startelf. Für Hansa-Kapitän Amaury Bischoff (verletzt), Tim Väyrynen und Joshua Nadeau stehen heute Marcel Hilßner, Lukas Scherff und Vladimir Rankovic von Beginn an auf dem Platz.

Eine Minute ist gespielt, als die Gäste ein erstes Achtungszeichen setzen. Orhan Ademi wird in den Rostocker Sechzehner geschickt, Oliver Hüsing kann jedoch blocken. Auf der Gegenseite versucht es Pascal Breier mit einem Distanzschuss (4. Minute). Ein Schuss von Dominic Baumann streift über die Latte, auf Rostocker Seite verpasst Breier am langen Pfosten eine Kopfballverlängerung von Benyamina nur knapp (6./8. Minute).

Nach einem Patzer von Fabian Holthaus, der die Kugel im Strafraum direkt vor die Füße von Ademi spielt, haben die Würzburger Kickers ihre Riesenchance zur Führung, Ersatzkapitän Hüsing klärt jedoch in letzter Sekunde zur Ecke (12. Minute). Zehn Minuten später landet ein abgefälschter Baumann-Schuss bei Ademi, der vom Elfmeterpunkt aus verzieht.

Dann hält der Ex-Rostocker Maximilian Ahlschwede, der heute seinen 28. Geburtstag feiert, Pascal Breier im Strafraum am Arm. Der Unparteiische Robert Kempter zeigt sofort auf den Punkt und Soufian Benyamina verwandelt souverän (32. Minute). Nur sechs Minuten später steht es bereits 2:0. Stefan Wannenwetsch verlängert einen Hilßner-Freistoß per Kopf ins lange Eck.

Nach einer Gäste-Ecke muss Rankovic gleich doppelt auf der Linie klären (40. Minute), drei Zeigerumdrehungen später rettet der linke Pfosten bei einem Schuss des freistehenden Nico Wagner, bevor die Rostocker nach einer Ecke auch noch einen Ademi-Kopfball auf der Linie klären müssen. Die Kickers drängen auf den Anschluss, können ihre Riesenchancen bislang jedoch nicht nutzen. So geht es mit der 2:0-Führung für Hansa in die Pause.

Knapp drei Minuten sind seit dem Seitenwechsel gespielt, als der nicht unverdiente Anschlusstreffer fällt. Per Kopf verlängert Jannis Nikolaou einen Freistoß der Gäste ins Rostocker Tor. Auf der Gegenseite setzt Holthaus einen Schuss knapp über den Kasten (53. Minute).

Nach einem unzureichend geklärten Freistoß landet die Kugel bei Rankovic, der mit einem Schuss aus 20 Metern die Zwei-Tore-Führung wiederherstellt (56. Minute). In der 65. Minute zieht Hilßner aus der Distanz ab und verfehlt den Kasten der Gäste nur knapp.

Die Kickers haben heute zu viele Möglichkeiten liegengelassen, Hansa hat seine Chancen genutzt und damit insgesamt verdient einen weiteren Dreier eingefahren.

Mit 43 Punkten behaupten die Rostocker den 4. Tabellenplatz und sind zumindest bis morgen punktgleich mit dem Tabellendritten Wehen Wiesbaden, der am Sonntagnachmittag Werder Bremen II empfängt. Weiter geht es für die Kogge bereits am Freitagabend bei Preußen Münster.

Tore:
1:0 Soufian Benyamina (32. Minute, FE)
2:0 Stefan Wannenwetsch (38. Minute)
2:1 Jannis Nikolaou (48. Minute)
3:1 Vladimir Rankovic (56. Minute)

Aufstellung, FC Hansa Rostock:
Janis Blaswich (Torwart)
Vladimir Rankovic, Oliver Hüsing, Julian Riedel, Fabian Holthaus
Stefan Wannenwetsch (Tommy Grupe, ab 69. Minute), Bryan Henning
Marcel Hilßner, Lukas Scherff
Pascal Breier (Tim Väyrynen, ab 79. Minute), Soufian Benyamina (Willi Evseev, ab 73. Minute)

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