Wiro sucht Ideen für Holzhalbinsel

Mit einem internationalen Architektenwettbewerb sucht die WIRO nach der passenden Architektur für die Gestaltung des neuen Wohnstandortes mit Wasserlage

25. September 2012
Das WIRO-Quartier an der Spitze der Holzhalbinsel soll aus vier Würfelhäusern und einem U-förmigen Wohnensemble bestehen. (Foto: IAA Architects)
Das WIRO-Quartier an der Spitze der Holzhalbinsel soll aus vier Würfelhäusern und einem U-förmigen Wohnensemble bestehen. (Foto: IAA Architects)

Für den Neubau ihrer 170 Mietwohnungen auf der Holzhalbinsel sucht die WIRO jetzt nach dem passenden architektonischen Konzept. Ab sofort können sich Planer um die Teilnahme am Wettbewerb für den innerstädtischen Standort in bester Wasserlage bewerben.

„Der neue Wohnstandort auf der Holzhalbinsel umfasst ungefähr 22.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche für zirka 170 Mietwohnungen“, erklärt Ralf Zimlich, Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung. Vier Würfelhäuser und ein U-förmig gereihtes Wohnensemble existieren bereits auf dem Papier, für die Bauaufgabe hat das Unternehmen nun einen internationalen Architektenwettbewerb ausgelobt. Seit wenigen Tagen können sich Büros bewerben.

Die kompetent besetze Jury mit Vertretern der Stadt, des kommunalen Wohnungsunternehmens und unabhängiger Architekten wählt von allen Wettbewerbsteilnehmern maximal zwölf aus, diese sollen ihre Ideen bis Anfang Januar 2013 einreichen. Ende Januar entscheidet das Preisgericht über den besten Entwurf. „Um die individuell beste Lösung zu finden“, erklärt Ralf Zimlich, „sind kreative und unverwechselbare Ideen gefragt. Es gibt trotz unseres architektonischen Grobkonzepts viele verschiedene Möglichkeiten, die Gebäude zu konstruieren und zu gestalten. Am Ende sollen moderne Bauwerke entstehen, die neben funktionellen, ökonomischen und ökologischen Aspekten städtebaulich positive Akzente setzen und die innerstädtische Standortqualität in bester Wasserlage reflektieren.“

Im neu gegründeten Planungs- und Gestaltungsbeirat Rostocks, der künftig während der Planungsphasen von stadtbildwirksamen Veränderungen in der Hansestadt fachlich berät, wurde das neue Quartier bereits vorgestellt. Hier begrüßte man insbesondere die Durchführung des Wettbewerbs und die Absicht, auf nachhaltiges Bauen zu setzen.

Hohe Messlatte an vielfältige Wohnungstypen
Mehr als 240 Kunden haben sich bereits auf die Warteliste für die neuen Wohnungen setzen lassen, das Interesse ist groß. Zur Umsetzung der architektonischen und städtebaulichen Vorgaben hat die WIRO deshalb in Abstimmung mit dem Rostocker Stadtplanungsamt ein Bebauungskonzept definiert und vielfältige Wohnungstypen zur Messlatte erhoben: Apartments und Maisonettewohnungen mit 65 bis 140 Quadratmetern, Balkon und Panoramafenster, begehbare Kleiderschränke, ebenerdige Duschen, Tiefgarage und Aufzüge. Das Besondere: Der ebenso einmalige wie attraktive Wasserblick in Richtung Silohalbinsel, Gehlsdorf und auf die Warnow.
Baurecht erhofft sich die WIRO für das Frühjahr 2013, damit die Mieter noch 2014 ihr neues Domizil beziehen können.

Quelle: WIRO

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