Karl-Heinz Moeller präsentiert Malerei „Nördlich von Siena“

Mediterrane Bilder in der Galerie Möller in Warnemünde

11. Januar 2012, von
Karl-Heinz Möller zeigt Bilder "Nördlich von Siena" in der Galerie Möller in Warnemünde
Karl-Heinz Möller zeigt Bilder "Nördlich von Siena" in der Galerie Möller in Warnemünde

Manchmal genügt schon ein kleiner Zufall. So ein Zufall führte auch dazu, dass der Landschaftsmaler Karl-Heinz Moeller im Internet den Link zur Galerie Möller fand. Er kontaktierte die Namensverwandtschaft und man entschied, eine gemeinsame Ausstellung zu machen. Ab morgen werden die Bilder unter dem Titel „Nördlich von Siena“ in der Galerie in Warnemünde zu sehen sein.

Museum_martisse_nizza
Museum_martisse_nizza

Geboren wurde der Maler 1950 in Wismar. Seit den 80er Jahren ist seine zweite Heimat Berlin, wo er seit 1999 auch Mitglied im ältesten deutschen Kunstverein, dem Verein deutscher Künste, ist. Wieder durch einen Zufall gab es für den Maler ab 1986 jedoch auch noch eine dritte Heimat. Ein Freund kaufte ein Haus im italienischen Imperia und bat Moeller, ihn zu begleiten. Seitdem pendelt der Künstler mehrmals im Jahr zwischen Deutschland und Italien und Motive aus beiden Ländern bestimmen seine Arbeiten.

Karl-Heinz Möller vor dem Bild "Blick auf Cap Ferrat"
Karl-Heinz Möller vor dem Bild "Blick auf Cap Ferrat"

Hinter dem Titel „Nördlich von Siena“ verstecken sich 29 Bilder mit mediterranen Motiven. Sowohl kleine Acrylbilder auf Karton als auch große Ölgemälde auf Leinwand sind zu sehen und machen Lust auf Sonne. Denn die Motive aus Südfrankreich und Italien sind herrlich farbenfroh und warm, ganz im Gegensatz zum momentanen Rostocker Winterwetter. Außerdem setzt Moeller eine Technik mit mehreren Farbschichten ein, welche die Bilder schon fast plastisch erscheinen lässt. Galeristin Ulrike-Sabine Möller beschreibt: „Ich mache das schon seit Jahren so, dass die erste Ausstellung im Jahr besonders farbintensiv ist, damit den Besuchern warm ums Herz wird.“

"Parkbank der Ephrussi de Rothschild"
"Parkbank der Ephrussi de Rothschild"

Besonders hat es Karl-Heinz Moeller die „Villa Ephrussi de Rothschild“ im südfranzösischen Cap-Ferrat angetan. „Ich versuche mindestens einmal im Jahr dorthin zu pilgern“, beschreibt der Künstler. Das Haus mit einer einzigartigen Gartenanlage liegt auf einer schmalen Insel, sodass man auf einer Bank sitzen und zu beiden Seiten das Meer bestaunen kann. Viele Motive aus dieser Gegend sind nun auch in Warnemünde zu sehen.

„Ich lasse in meinen Bildern bewusst menschliche Figuren raus. So sind die Gemälde fast wie Stillleben und können eine größere meditative Wirkung entfalten“, erzählt Karl-Heinz Möller. Trotzdem ist der Mensch nicht komplett aus seinem Schaffen verschwunden – von Menschen geschaffene Architektur und Landschaftsgestaltungen sind überall präsent. Außerdem wird durch den Blick des Betrachters eine weitere wichtige menschliche Komponente hinzugefügt. „Jeder Betrachter sollte selbst in den Bildern spazieren gehen“, bringt der Maler es zum Ausdruck.

Die Ausstellung wird morgen um 19 Uhr in der Galerie Möller am Alten Strom in Warnemünde eröffnet. Die Eröffnungsrede hält die Galeristin Petra Lange aus Berlin, die, ein weiterer Zufall, gebürtig aus Warnemünde kommt. Bis zum 21. Februar sind die Bilder von Karl-Heinz Moeller zu sehen und natürlich auch zu erwerben und hoffentlich haben wir dann selbst wieder gutes Wetter, sodass wir gar nicht mehr in die Ferne schweifen müssen.

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