Haftbefehl: Kreuzfahrt endet vor dem Einchecken

Für eine 30-jährige Kubanerin endete die anstehende Kreuzfahrt in Warnemünde noch vor dem Einchecken – gegen sie lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Diebstahls vor

29. April 2019
Haftbefehl: Kreuzfahrt endet vor dem Einchecken
Haftbefehl: Kreuzfahrt endet vor dem Einchecken

Das hatte sich eine 30-jährige Kubanerin sicherlich anders vorgestellt. Noch bevor die junge Dame sich am Abend des 26.04.2019 für ihre anstehende Kreuzfahrt einchecken konnte, wurde sie durch die Beamten der Bundespolizei festgenommen.

Gegen sie lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Diebstahls vor.

Zum Tatzeitpunkt im Sommer 2018 befand sich die Kubanerin in einer Beziehung mit dem Sohn der Geschädigten, welcher Zugang zur elterlichen Wohnung hatte.

In Abwesenheit dieser soll sie sich unberechtigter Weise Zugang in die Wohnung und zu einem Wandtresor verschafft haben. Aus dem Tresor soll sie dann Gold, Schmuck sowie Bargeld in einem Gesamtwert von über 35.000 Euro entwendet haben.

Im Anschluss daran sollte die Reise wohl wieder in ihr Heimatland gehen, da sie im Besitz von zwei Flugtickets war.

Diese geplante Reise kann sie nun ebenso wie die Kreuzfahrt nicht mehr antreten, da der zuständige Haftrichter die Aufrechterhaltung des Untersuchungshaftbefehls angeordnet hat und dies eine Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt zur Folge hatte.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock

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