Leben des Galilei von Bertolt Brecht
Schauspiel von Bertolt Brecht mit Musik von Hanns Eisler Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin

Ein Wissenschaftler in Geldnöten. Der Forscher Galileo Galilei muss reiche unbegabte Söhne von reichen unsensiblen Müttern unterrichten um einigermaßen über die Runden zu kommen. Er plagiiert um seinen Lebensstandart aufzubessern. Er propagiert, dass fortan die Sonne der Mittelpunkt im Himmel sei und kompromittiert die katholischen Machthaber aufs Ärgste. Für die Wissenschaft und für seine Überzeugung legt er sich mit der wissenschaftsfeindlichen Kirche an, landet auf dem Index und fürchtet sich vor der Inquisition. Alle, die an seinen Lehren zweifelten bezeichnete Galileo Galilei als geistige Pygmäen. Bis zu seinem Ende glaubt der Trotzkopf an den Sieg der Wahrheit: Und sie dreht sich doch.
Bertolt Brechts „Leben des Galilei“ ist bislang in der traditionsreichen Geschichte des Volkstheaters Rostock noch nicht gespielt worden. Im Jahr 2011 widmen wir uns der Frage nach der Bedeutung wissenschaftlicher Errungenschaften in Zeiten des Lobbyismus.
- 20. April 2012 19:30 Uhr, Theaterzelt
Leben des Galilei – Bericht von der Premiere im Volkstheater Rostock
Quelle: Volkstheater Rostock, Foto: Dorit Gätjen
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