15-Jährige vor Sprung von S-Bahn-Brücke bewahrt
Eine Jugendliche konnte durch die Polizei davon abgehalten werden, von der S-Bahn-Brücke am Holbeinplatz zu springen – die 15-Jährige wurde in eine Klinik eingewiesen
17. August 2020
Am heutigen Vormittag, gegen 09:21 Uhr wurde den Polizeikräften der Rostocker Bundes- und Landespolizei mitgeteilt, dass sich auf der S-Bahnbrücke am Holbeinplatz eine weibliche Person befinden soll, die offensichtlich von dort springen wolle.
Sofort wurden Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei sowie Kräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zum Ereignisort beordert. Zuvor erfolgte eine sofortige Sperrung der S-Bahnstrecke für den Bahnverkehr sowie mit Eintreffen der Kräfte die Sperrung der Hamburger Straße für den Straßenverkehr. Durch die Feuerwehr wurde ein Sprungtuch aufgestellt.
Das junge Mädchen im Alter von 15 Jahren befand sich noch auf der S-Bahnbrücke und es wurde durch die Einsatzkräfte entschieden sich dem Mädchen zu nähern. Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten das Mädchen am Arm ergreifen, welches sich gegen diese Maßnahme wehrte. Zusammen mit den Kollegen der Landespolizei konnte sie schließlich in einen sicheren Bereich verbracht werden, wo sie zur Begutachtung dem Notarzt zugeführt wurde. Durch diesen erfolgte die Einweisung in ein Klinikum.
Durch die Sperrung der Hamburger Straße bildete sich in beide Richtungen ein längerer Rückstau. Nach 15 Minuten wurde die Hamburger Straße für den Straßenverkehr wieder freigegeben. Im S-Bahnverkehr kam es zu 29 Minuten Verspätungen bei insgesamt drei Zügen.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
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