Vermisster „Handyhasser“ zurück in Klinik
Ein als „Handyhasser“ bekannter Vermisster wurde am Vormittag im Zug nach Rostock angetroffen und zurück in die Universitätsmedizin, Zentrum für Nervenheilkunde, gebracht
11. Dezember 2019
Ein durch die Polizeiinspektion Rostock am 10.12.2019 zur Gewahrsamnahme ausgeschriebener vermisster 55-Jähriger konnte am heutigen Mittwoch in einem Zug von Stralsund nach Rostock durch Stralsunder Bundespolizisten auf Höhe Altenwillershagen angetroffen werden.
Der Mann war in den letzten Wochen mehrfach in Zügen und an Bahnhöfen aufgefallen, indem er Reisende wegen möglicher Gefahren durch Handystrahlen anpöbelte und ihnen Kopfhörer sowie Handys entriss. In einem Fall hat er sogar das Handy aus dem Zugfenster geworfen.
Mit Beschluss des Amtsgerichts Rostock vom 09.12.2019 wurde die vorläufige Einlieferung des Mannes in die Universitätsmedizin Rostock veranlasst worden. Dort hielt er es offensichtlich nicht lange aus, da er schon am Folgetag von der Klinik als abgängig gemeldet wurde und er daraufhin von der Polizeiinspektion Rostock als vermisst ausgeschrieben wurden.
Bei seiner Gewahrsamnahme verhielt er sich gegenüber den Beamten ruhig. Er gab lediglich an, eine Strafanzeige aufgeben zu wollen. Um was für eine Anzeige es sich handeln sollte, verriet er den Beamten nicht.
Nachdem er nun am heutigen Vormittag im Zug angetroffen werden konnte, übergaben die Stralsunder Bundespolizisten den Mann an ihre Kollegen am Hauptbahnhof Rostock, welche diesen letztendlich an die Kollegen der Polizeiinspektion Rostock übergaben.
Quelle: Bundespolizeiinspektion/Polizeiinspektion Rostock
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