Gedenkstätte revolutionärer Matrosen am Kabutzenhof wird umgestaltet

Für rund drei Millionen Euro wird die Gedenkstätte revolutionärer Matrosen am Kabutzenhof umgestaltet – eine mit Sitzstufen angelegte Terrasse und eine kleine neue Promenade sind geplant

26. Juni 2017
Das Matrosendenkmal am Kabutzenhof in Rostock wird neu gestaltet - Ansicht von Osten (Grafik: Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen)
Das Matrosendenkmal am Kabutzenhof in Rostock wird neu gestaltet - Ansicht von Osten (Grafik: Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen)

Die Gedenkstätte revolutionärer Matrosen am Kabutzenhof wird umgestaltet. Über die Gestaltungs-Pläne informierte jetzt das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen.

So wird nicht nur das Kunstwerk instandgesetzt. Auch die es umgebenden öffentlichen Flächen am Kabutzenhof werden neu gestaltet. Dabei wird es künftig eine direkte Anbindung zum Ufer geben.

Auch die Verbindung zwischen Stadthafen und ehemaligen Neptun-Werft-Areal wird verbessert. Der Platz am Denkmal wird durch eine Rasenfläche und zwei Baumreihen gestaltet. Den Höhenunterschied zum Ufer überwindet künftig eine mit Sitzstufen angelegte Terrasse. Am Ufer entsteht vor der vorhandenen Kaikante eine kleine neue Promenade.

Für die Bauplanung der Stützwände und der Promenade, für die Kunstobjekte und die Steinschüttung zeichnet die Rostocker Fa. Montra GmbH Bauplanung verantwortlich. Für die Freianlagen, Platzflächen und Stufenanlagen stammen die Entwürfe vom Landschaftsarchitektenbüro Hannes Hamann aus Rostock. Die Umsetzung soll im Zeitraum vom Herbst 2017 bis November 2018 erfolgen. Die Gesamtkosten werden bei etwa drei Millionen Euro liegen.

Die Anlage ist ein eingetragenes Denkmal. Gedenkstätte und Platzfläche wurden 1970/1971 errichtet. Die Reliefwand von Reinhard Dietrich wurde 1971 eingeweiht. Die Monumentalplastik von Wolfgang Eckardt, an der bereits dringende Sicherungsmaßnahmen durchgeführt wurden, wurde 1977 ergänzt.

Gedenkstätte revolutionärer Matrosen am Kabutzenhof nach der Umgestaltung:

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle, Grafiken: Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen

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