Motorradfahrer gibt bei Verkehrskontrolle Vollgas
Ohne amtliches Kennzeichen, ohne Versicherung, viel zu schnell, bei Rot über die Ampel und dann wollte der 22-jährige Motorradfahrer auch noch vor der Polizei fliehen
23. April 2012
Ein Motorradfahrer, der am vergangenen Wochenende von zwei Zivilpolizisten angehalten und kontrolliert werden sollte, gab Vollgas, nachdem er die Dienstausweise der beiden Beamten gesehen hatte.
Der 22-jährige Rostocker war der Streife aufgefallen, als er mit einer Motocrossmaschine, an der sich kein amtliches Kennzeichen befand, viel zu schnell durch Rostock-Schmarl fuhr. An einer Ampelkreuzung zum Stadtteil Groß Klein stoppte der 22-Jährige nicht, obwohl er "Rot" hatte. Die Zivilbeamten hielten daraufhin den Motorradfahrer an und zeigten ihm ihre Dienstausweise. Als dem jungen Mann bewusst wurde, dass er in eine Polizeikontrolle geraten war, wollte er davon fahren. Die beiden Beamten, die rechts und links neben der KTM standen, hielten das Fahrzeug fest und verhinderten das Anfahren. Daraufhin gab der 22-Jährige Vollgas, kam aber mit seiner Maschine zu Fall. Der Fahrer sprang unverletzt auf und wollte jetzt zu Fuß flüchten, was ihm ebenfalls nicht gelang.
Bei der anschließenden Kontrolle stießen die Beamten auf so viele Unregelmäßigkeiten, dass jetzt wegen sechs verschiedener Straftatbestände gegen den Fahrer ermittelt wird. Der Rostocker besitzt keine Fahrerlaubnis, die Maschine war nicht zugelassen und auch die erforderliche Pflichtversicherung bestand nicht. Die üblicherweise in den Lenkerholm gestanzte FIN-Nummer wurde heraus geschliffen. Da es sich bei der schwarzen Motocrossmaschine möglicherweise um ein gestohlenes Krad handelt, wurde das Fahrzeug sichergestellt. Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte komplettieren die strafrechtlichen Vorwürfe gegen den jungen Rostocker.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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