Rostock Seawolves unterliegen MTV Herzöge Wolfenbüttel mit 63:79 (35:36)

Im vorletzten Auswärtsspiel der Hauptrunde mussten die Basketballer der Rostock Seawolves beim Tabellenzweiten MTV Herzöge Wolfenbüttel die höchste Saisonniederlage einstecken

20. Februar 2016
Rostock Seawolves (im Bild: Matt Hunter auf dem Weg zu zwei Punkten) unterliegen Wolfenbüttel (Foto: Stefan Junghanns)
Rostock Seawolves (im Bild: Matt Hunter auf dem Weg zu zwei Punkten) unterliegen Wolfenbüttel (Foto: Stefan Junghanns)

Im vorletzten Auswärtsspiel der Hauptrunde mussten die Rostock Seawolves beim Tabellenzweiten MTV Herzöge Wolfenbüttel mit 63:79 (35:36) die höchste Saisonniederlage einstecken. In einem temporeichen und intensiven Spiel vor 550 Zuschauern kämpften sich die Seawolves in der 35. Minute auf vier Zähler heran, danach entschieden die Gastgeber um den überragenden Robin Amaize (32 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists) durch einen 13:0-Lauf die Partie. Bei den Seawolves punkteten André Murillo (15 Punkte) und Matt Hunter (11) zweistellig. Rostock belegt zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde den sechsten Tabellenplatz.

Vom ersten Ballbesitz an war den Rostockern anzumerken, dass sie den dritten Sieg in Folge und den ersten Auswärtssieg seit Mitte Dezember einfahren wollten. Kapitän Tim Vogt stand nach überstandener Verletzung wieder im Kader und startete zusammen mit David Rivers, Daniel Lopez, Franz Winkler und Matt Hunter. Winkler und Hunter sorgten mit schnellen Punkten für eine 5:2-Führung der Gäste. Auch Wolfenbüttel war gewillt, die eigene Erfolgssträhne von fünf Siegen in Folge auszubauen. So entwickelte sich ein attraktives und intensiv geführtes Spiel auf beiden Seiten (10:10, 4. Min). Die Seawolves waren in Spiellaune und verzeichneten im ersten Abschnitt keinen Ballverlust, so dass sie nach zehn Minuten mit 21:15 vorn lagen.

Im zweiten Spielabschnitt setzten sich die Wölfe auf 25:18 (12.) ab, ehe der Offensivmotor etwas ins Stocken geriet. Über drei Minuten gelang kein Korberfolg. Daraus schlugen die Herzöge Kapital und erzielten elf Zähler in Folge während eines 18:5-Laufs, der ihnen die Führung zurückbrachte. Zur Halbzeit lagen die Seawolves mit einem Zähler in Rückstand (35:36).

Nach dem Seitenwechsel fanden die Wölfe kein Mittel, um die Wolfenbütteler Doppellizenzspieler Robin Amaize und Sid-Marlon Theis zu stoppen. Die beiden Flügelspieler erzielten zusammen 20 der 24 MTV-Punkte im dritten Abschnitt. Erneut kassierte das Rostocker Wolfsrudel in dieser Phase einen 0:11-Lauf und sah sich vor dem Schlussviertel mit 49:60 in Rückstand.

Im letzten Viertel starteten die Seawolves eine Aufholjagd, an der Sven Hellmann und Shawn Gulley maßgeblichen Anteil hatten. Ein Elf-Punkte-Rückstand schmolz innerhalb kürzester Zeit auf vier Zähler (57:61, 35. Min). Das kurze Momentum auf Seiten der Seawolves verpuffte jedoch, als Wolfenbüttel drei erfolgreiche Dreipunktewürfe innerhalb von 90 Sekunden versenkte und das Spiel durch einen 13:0-Lauf entschied. Am Ende stand aus Sicht der Seawolves eine 63:79-Niederlage zu Buche. Es war die höchste Niederlage in dieser Saison.

„Uns hat heute die Durchschlagskraft gefehlt, die uns sonst auszeichnet. Vor allem in den zweiten zwanzig Minuten hat Wolfenbüttel wie eine Spitzenmannschaft gespielt. Sie haben die Ruhe behalten und den Ball schnell bewegt. Robin Amaize war überragend und hat genau dann die Würfe getroffen, als er sie treffen musste“, sagte Seawolves-Coach Sebastian Wild nach dem Spiel.

Das letzte Seawolves-Heimspiel der Hauptrunde findet am kommenden Sonntag, den 28. Februar, um 16:00 Uhr in der Stadthalle Rostock gegen den Tabellenführer Iserlohn Kangaroos statt. Das Motto des Spieltags lautet „Gesundheitstag – Diagnose: Nervenkitzel“. Dazu sind alle Mediziner in und um Rostock eingeladen, sich das Spiel der Seawolves anzuschauen. Karten sind online auf tickets.Seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Viertelstände (WF-HRO):
15:21, 21:14, 24:14, 19:14

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Gulley (6), Hellmann (8), Hunter (11), Lange (4), Markert (2), Murillo (15), Rivers (4), Slavchev (1), Vogt (2), Winkler (6)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Stefan Junghanns

Schlagwörter: Basketball (134)Rostock Seawolves (130)Sport (1058)

Das könnte dich auch interessieren:

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Kommentars sowie der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten incl. meiner IP-Adresse gemäß der Datenschutzerklärung zu.