Nena Live 2011 in Rostock

Pop-Königin Nena begeistert 3000 Fans in der Rostocker Stadthalle

18. Januar 2011, von
Nena Live 2011 in Rostock
Nena Live 2011 in Rostock

Mit Popmusik vom Feinsten begeisterte Nena gestern Abend etwa 3000 Fans in der Rostocker Stadthalle.

Ihre fast zweistündige Show begann die Sängerin mit „Made in Germany“, dem Titelsong ihres aktuellen Albums, aus dem sie noch weitere Songs wie „Du bist so gut für mich“ oder „Geheimnis“ präsentierte.

Aber auch Hits aus ihrer zurückliegenden Karriere, die Anfang der achtziger Jahre begonnen hatte, wie „Nur geträumt“, „Leuchtturm“ oder „Liebe ist“ durften natürlich nicht fehlen.

Nena in der Stadthalle Rostock
Nena in der Stadthalle Rostock

„Das ist für mich nicht selbstverständlich nach 30 Jahren hier in Rostock zu sein. Dass ihr alle da seid, ist hammergeil“, rief sie ihren Fans zur Begrüßung entgegen. Dann stimmte sie den Titel „Wunder gescheh’n“ aus dem Jahr 1989 an.

Neben einigen ruhigen, einfühlsamen Balladen wie „Ganz viel Zeit“ waren vor allem außerordentlich tanzbare Nummern zu hören. Ob Disco-Beats, rockig zum Headbangen oder moderne Electric-Sounds – die abwechslungsreiche Mischung sorgte beim Publikum für Partylaune.

Klatschend und springend waren die Rostocker bereit, Nena bei ihrem Jogging-Titel „Willst du mit mir geh‘n“ zu folgen. Bei „Ich bin hyperaktiv“ peitschen gleich zwei Drum-Sets den Beat so richtig an.

Nena "Made in Germany" in der Stadthalle Rostock_2011
Nena "Made in Germany" in der Stadthalle Rostock_2011

Nena, die in zerrissenen Bluejeans und gestreiftem Top über die Bühne tanzte und rockte, wurde von einer zehnköpfigen Band begleitet. Unter ihnen auch ihre Töchter Larissa und Saskia, die als Background-Sängerinnen neben ihrer Mutter auftraten.

Höhepunkt des Konzertes dürfte wohl Nenas bekanntester Titel „99 Luftballons“ gewesen sein, mit dem sie auch international sehr erfolgreich war. Es waren zwar nur zwei riesige Ballons, die über den Köpfen der Fans ihre Runden drehten. Aber was machte das – Alt und Jung waren begeistert vom fröhlichen Familienfest mit Nena.

Antonia und Mutter nach dem Nena Konzert
Antonia und Mutter nach dem Nena Konzert

Denn dass die 50-jährige Sängerin generationsübergreifend ihre Fans begeistert, wurde auch beim Konzert in der Stadthalle wieder deutlich. Wie viele andere Kinder auch, so war die elfjährige Antonia ebenfalls mit ihrer Mutter gekommen. Diese hatte ihre Tochter mit ihrer Begeisterung angesteckt. Antonias Lieblingstitel – ganz klar – „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“, den es als Zugabe gab.

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3 Kommentare

  • ich sagt:

    also wir waren gestern abend auch dabei. waren allerdings sehr enttäuscht. die vorband war vom text her kaum zu verstehen… und es kam auch keine stimmung auf, und bis zu nena´s auftritt wurde man dann auch ncch ewig hingehalten. so das die stimmung kippte.
    nicht mal ne entschuldigung kam…
    und selbst beim konzert schien nicht wirklich stimmung auf zu kommen. die meisten songs wurden von harten beats und bässen förmlich zerstört…
    ich würde nicht nochmal hingehen.
    nix gegen nena oder die vorband aber das wars nicht wert….. sorry

    wir wollten nur nena und ihre musik und keine technoparty mit irgendwelchen pausenfüllern

  • kati sagt:

    Dem vorherigen Kommentar ist nichts hinzuzufügen ! Genauso wars. Zwischen Vorband und Nenas Auftritt verging eine Ewigkeit. Das Bühnenbild sehr einfallslos und bescheiden.

    Stimmung im Saal kam nicht wirklich auf. Die Einzige, die sich feierte war Nena selbst. Die Lieder kamen nicht rüber und wurden total von der Band übertönt. Würde auch nicht noch einmal hingehen. Sehr enttäuschend.

  • Steffi sagt:

    Ich fand das Konzert super! Die Vorband war Klasse und Nena an sich auch! Bei nen Livekonzert ist es nunmal so dass sich einiges übertönt und die Instrumente mehr zum Einsatz kommen! Es war halt Live! Wenn man davon nichts hält, sollte man sich lieber zu Hause eine CD reinschmeißen. Nena ist in den letzten Jahren auch zur kleinen Rockröhre geworden! Aber es passt super zu ihr! Klar die lange Pause zwischen Vorband und Nena fand ich auch nicht schön aber so ist es nunmal auf Konzerten! Das ganze Ab und Aufbauen und die Technik dauert auch seine Zeit…Ich fands super und würde immer wieder hingehen =)

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