Am heutigen Tag gegen 15:00 Uhr wurde die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock durch die Leitstelle der Feuerwehr zu einem Einsatz im Yachthafen Warnemünde Mittelmole informiert. Hier soll ein PKW-Trailer-Gespann beim zu Wasser lassen eines Wassermotorrades in das Hafenbecken gerutscht sein.
Unverzüglich begaben sich die Einsatzkräfte zum Unfallort. Beim Eintreffen war das Gespann bereits vollständig im Hafenbecken versunken. Glücklicherweise waren keine Personen in dem Fahrzeug.
Erste Ermittlungen ergaben, dass der 48-jährige deutsche Eigentümer aus dem Lankreis Rostock an der dortigen Slipanlage sein, auf einem Trailer mitgebrachtes, Wassermotorrad einsetzen wollte. Da dieses nicht eigenständig vom Trailer rutschte wurde es nun mit Schieben versucht. Durch die zusätzliche Schubbewegung setzte sich das gesamte Gespann in Bewegung und rutschte auf der Schrägen in Richtung Wasser. Ein Aufhalten war von Außen nicht mehr möglich, so rutschte dieses in der Folge ins Wasser und versank vollständig.
Durch die Tauchergruppe der Feuerwehr konnte nach Anbringen eines Bergegeschirrs das Fahrzeug aus dem Wasser gehoben werden. Das zuständige Hafenamt Rostock und das Umweltamt waren vor Ort. Eine Verunreinigung durch austretende Betriebsstoffe wurde nicht festgestellt. Nach erster Einschätzung kam es zu einem Totalschaden an dem PKW in Höhe von 70.000 Euro.
Quelle: Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock