
Nach langjährigen Bemühungen sei dies ein enorm wichtiger Abschluss für die Entwicklung unseres Landes. Schnelle, gute und vor allem einfache Erreichbarkeit Rostocks sei das Ziel dieser Vertragsunterzeichnung.
„Rostock befindet sich nicht am Rande Deutschlands, sondern im Herzen Europas.“ Die Meeresautobahn zwischen Rostock und Gedser ist ein großes Projekt mit hoffentlich ebenso großem Erfolg.

Scandlines habe mit den neu entwickelten Fährtypen versucht, effizient und energiesparend zu bauen. So könne man zum Beispiel bei 130 Prozent mehr Volumen mit nur 35 Prozent des sonstigen Energieverbrauches fahren. Außerdem wurden die Ruder und der Rumpf so überarbeitet, dass die Fährschiffe auch in flachen Gewässern keinen Behinderungen ausgesetzt seien. Das Schiff passt sich quasi an die äußeren Gegebenheiten an.

Im Jahr 2010 transportierte die Reederei auf ihren insgesamt neun Routen 16 Millionen Passagiere, 3,7 Millionen Pkw und über eine Million Lkw und Trailer. Gerade weil Rostock ein Knotenpunkt der Schifffahrt wischen Zentraleuropa und Skandinavien ist, sei dieses Projekt auch „psychologisch wahnsinnig wichtig“. Dies stellt Rostocks Position als einen der führenden Fährhäfen Europas auch für die Zukunft sicher.
Mit einen Lächeln im Gesicht, sich freuend auf die kommende und hoffentlich erfolgreiche Partnerschaft und Zusammenarbeit, unterzeichneten Bengt Pihl und Dr. Ulrich Baumeister anschließend im Beisein des Staatssekretärs und der Pressevertreter den Vertrag und beschlossen damit endgültig den geplanten Ausbau des Fähranlegers am Liegeplatz 54.
“Wir erweisen damit nicht nur uns selbst einen Dienst, sondern auch der Stadt Rostock und der Umgebung.”