Soundtrackparty zum Roman „Rauch auf dem Wasser“

Ausgedehntes Bühnenprogramm mit Live-Auftritten am Leuchtturm von Warnemünde

9. Juli 2010, von
Michael Treptow, Leuchtturmbühne
Michael Treptow, Leuchtturmbühne

Den letzten „Live“-Auftritt auf der Leuchtturmbühne in Warnemünde habe ich noch ganz gut in Erinnerung, wobei „gut“ sich auf „detailliert“ und nicht „schön“ bezieht. Entsprechend skeptisch war ich dann bei der Soundtrackparty zur Romantrilogie „Rauch auf dem Wasser“.

Während der gesamten Warnemünder Woche waren und werden über 700 Einzelkünstler auf der Bühne vor dem Leuchtturm ihren Auftritt haben. Fast das gesamte Tagesprogramm vom Donnerstag nahm dabei die Soundtrackparty ein, man durfte also gespannt sein.

Publikum vor der Leuchtturmbühne
Publikum vor der Leuchtturmbühne

Bei den inzwischen gewohnten über 30°C im Schatten waren dennoch einige Besucher im Schutz der wenigen Sonnenschirme zusammengekommen, um sich das angekündigte Bühnenprogramm anzusehen.

Michael Treptow, Leuchtturmbühne
Michael Treptow, Leuchtturmbühne

Viel zu sehen, gab es zunächst aber leider gar nicht. Michael Terpitz, Inhaber eines Plattenladens in Warnemünde und seit Beginn der Reihe für das Soundtrack-Projekt zuständig, erzählte zu Beginn ein wenig über die Romane. Musik gab es erstmal nur vom Band.

„Rauch auf dem Wasser“, im Prinzip nichts anderes als die deutsche Übersetzung von Deep Purple’s Hit „Smoke on the Water“, ist eine dreiteilige Romanreihe. Inhaltlich spielen diese Bücher in Warnemünde in einem Zeitraum von etwa 50 Jahren und handeln zum einen von Jimmy, der leidenschaftlich Schallplatten sammelt, und zum anderen von einer fiktiven Rockband.

Programm der Soundtrackparty
Programm der Soundtrackparty

Das Besondere an dieser Reihe ist, dass jedes einzelne Buch einen passenden Soundtrack hat. Dabei wurde die fiktive Warnemünder Rockband von Mitgliedern von Bands wie Spill, Bad Penny und Jackbeat gespielt.

Zur Einstimmung in die Party wurde passend zum Titel die deutsche Cover-Version von „Smoke on the Water“ der Band „Five Men on the Rocks“ vom Band abgespielt. Damit sollten sich die wenigen Zuschauer jedoch nicht begnügen müssen.

Den Anfang des langen Live-Programms machte Sänger Michael Treptow an der Akustikgitarre, und (ich kann es bezeugen) diesmal war es tatsächlich live. Im nachfolgenden ausgedehnten Programm gab es bis zum Abend dann noch Jackbeat, Spill, die Vogtei-Rock-Band und Bad Penny zu hören.

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1 Kommentar

  • Knut Linke sagt:

    Ich finde den Bericht sehr interessant und hätte gern den kompletten Artikel.

    MfG

    Knut Linke

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