Rostock Seawolves besiegen RSV Eintracht Stahnsdorf mit 75:58 (37:25)

Im letzten Heimspiel des Jahres setzten sich die Basketballer der Rostock Seawolves deutlich gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf durch und gehen als Tabellendritter in die Weihnachtspause

20. Dezember 2015
Rostock Seawolves (im Bild: Shawn Gulley) besiegen RSV Eintracht Stahnsdorf (Foto: Tobias Hahn)
Rostock Seawolves (im Bild: Shawn Gulley) besiegen RSV Eintracht Stahnsdorf (Foto: Tobias Hahn)

Die Rostock Seawolves beschenkten sich und ihre Fans am 4. Advent mit einem deutlichen 75:58-Sieg gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf. 2.200 Zuschauer in der Stadthalle Rostock sahen eine souveräne Teamleistung ihrer Wölfe, die als Tabellendritter in die Weihnachtspause gehen. Fünf Seawolves-Spieler punkteten zweistellig. Daniel Lopez kam auf 15 Zähler und sieben Rebounds. Bei den Gästen erzielte Neuzugang Jackson Capel 14 Punkte.

Im letzten Heimspiel des Jahres mussten die Rostocker auf ihren Kapitän Tim Vogt verzichten, der sich gegen Itzehoe eine schwere Knieprellung zugezogen hatte. Dennoch starteten die Seawolves vor der beeindruckenden Rekordkulisse von 2.200 Zuschauern mit 5:0 (3. Min) in die Partie. Die Gäste aus Brandenburg fanden trotz der aggressiven Verteidigung der Wölfe ins Spiel, glichen nach 5. Minuten aus (7:7) und behaupteten kurze Zeit später eine Dreipunkteführung (9:12, 6. Min). Die Hausherren brachten daraufhin oft den Ball unter den Korb und konnten meist nur durch Fouls gestoppt werden. Freiwurfschützen wie André Murillo oder Matt Hunter sorgten für eine 16:12-Führung nach dem ersten Durchgang.

Die Wölfe rissen die Spielkontrolle vor der Halbzeit an sich, während sich die Brandenburger nach Kräften wehrten und vier ihrer ersten acht Dreipunktewürfe verwandelten. Dennoch setzten sich die Seawolves Punkt um Punkt ab. Der Offensivleistung des Trios Sven Hellmann, Daniel Lopez und David Markert war es zu verdanken, dass die Wölfe in der 24. Minute mit 45:29 in Führung gingen. Die Seawolves bauten ihren Vorsprung auf bis zu 23 Punkte (74:51, 38. Min) aus und feierten letztlich einen umjubelten 75:58-Erfolg dank einer geschlossenen Teamleistung.

„Es war ein sehr physisches Spiel und eine über weite Strecken sehr solide Leistung von uns. Ich spreche dem Team mein Kompliment aus. Wir wollten die letzten zwei Wochen vor der Weihnachtspause positiv gestalten und das Kalenderjahr entsprechend gestalten, dass wir den Klassenerhalt in einer umkämpften Liga erreichen können. Es war unheimlich wichtig, dass wir diesen Schritt auch so gegangen sind. Mut macht mir das Wie: Wir haben stark verteidigt und die offensive Last auch auf mehrere Schultern verteilt. Wir haben auch deutlich konstanter gespielt als die Wochen zuvor. Die Jungs haben sich ihre Pause verdient und ich hoffe, dass wir 2016 auch mit einem Heimsieg einläuten können”, sagte Seawolves-Coach Sebastian Wild nach dem Spiel.

Das nächste Spiel bestreiten die Rostock Seawolves am 9. Januar 2016 um 19:30 Uhr gegen Citybasket Recklinghausen. Der Kartenvorverkauf für diese und alle weiteren Seawolves-Heimspiele der Rückrunde startet in der nächsten Woche auf www.tickets.Seawolves.de.

Viertelstände (HRO-RSV):
16:12, 21:13, 18:16, 20:17

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Gulley (10), Hellmann (12), Hunter (7), Lange (0), Lopez (15), Markert (11), Murillo (11), Rivers (4), Slavchev (2), Winkler (3)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Tobias Hahn

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