Sicher und bequem unterwegs - RSAG startet Informationskampagne

Mit einer Informationskampagne wendet sich die Rostocker Straßenbahn AG in den nächsten Wochen an alle Rostocker, um die Fahrt in den Bahnen und Bussen noch angenehmer zu machen

19. April 2017
Der Blauer Taster - wenn das Ein- oder Aussteigen mal länger dauert
Der Blauer Taster - wenn das Ein- oder Aussteigen mal länger dauert

Im Fokus stehen dabei verschiedene Serviceleistungen:

Wie zum Beispiel der „blaue Taster“, mit dessen Betätigung mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ohne Zeitdruck sicher ein- und austeigen können. Auch Eltern mit Kindern sowie Kunden mit viel Gepäck oder Fahrrad hilft es, dass die jeweilige Tür dann nicht automatisch schließt. Oder das „Halten auf Wunsch“, was bedeutet, dass in den Bussen der RSAG ab 20 Uhr das Aussteigen auch mal zwischen den offiziellen Haltestellen möglich ist. Der letzte Weg zum Ziel kann so verkürzt werden. Für Leute, die sehr früh zur Arbeit müssen oder Nachtschwärmer, die erst spät nach Hause möchten, sind die „Fledermaus-Linien“ der RSAG alle 30 bzw. 60 Minuten quer durch Rostock unterwegs und bringen sie sicher durch die Nacht.

„Diese Serviceleistungen sind nicht neu, aber wir haben festgestellt, dass viele Rostockerinnen und Rostocker wenig darüber wissen. In unserer letzten Kundenbefragung wurde zugleich deutlich, dass Fragen rund um das Thema Sicherheit sehr wichtig sind. Mit unserer Kampagne möchten wir informieren und den Fahrgästen ganz konkrete Tipps an die Hand geben“, erklärt RSAG-Vorstand Jan Bleis die Kommunikationsoffensive. „Gleichzeitig möchten wir alle Fahrgäste zur Umsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme ermuntern. In unseren Bahnen und Bussen soll sich jeder wohlfühlen.“

Auf der Internetseite www.rsag-online.de/sicherheit finden Interessierte wertvolle Hinweise und Angebote zu diesen Themen. In Kürze folgen verschiedene Videosequenzen, die auch in den sozialen Netzwerken angeschaut werden können. Auf belebten Plätzen in Rostock wird es weitere Aktionen geben, um zu informieren und mit den Fahrgästen ins Gespräch zu kommen.

Für spezielle Zielgruppen bietet die RSAG folgende Informationsveranstaltungen:

  • Rollator-Training mit Sicherheits-Check und Übungsstunde:
    Neue Termine ab 25. April 2017, Anmeldung erforderlich
  • Straßenbahn zum Anfassen:
    Tipps & Infos inkl. Betriebshofführung und Straßenbahn zum Selberfahren, immer am letzten Donnerstag im Monat, Anmeldung erforderlich
  • ÖPNV-Schule für Kindergartenkinder und Grundschüler:
    Kindgerechte Einführung in das Fahren mit Bus und Straßenbahn, Termine auf Anfrage
  • Präventionsprojekt für Schüler der 5./6. Klasse, Termine auf Anfrage.

Auch dem Thema E-Scooter wird sich die RSAG weiter stellen: Sobald ein Großteil der Fahrzeugflotte umgerüstet ist und für die Mitnahme im ÖPNV zugelassene Elektromobile zur Verfügung stehen, wird es auch für deren Nutzer individuelle Trainingsangebote geben.

Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es unter www.rsag-online.de oder über die Service-Nummer unter 0381 / 802 1900.

Quelle: Rostocker Straßenbahn AG

Schlagwörter: Bus (28)RSAG (119)Straßenbahn (78)

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1 Kommentar

  • Kurt Bohndorf sagt:

    Am 18.9.stieg ich am HP Lichtenhagen in den Bus Nr.31 der mich der mich um 11.55 Uhr zum Seelotsenring bringen sollte.Kurz vor der Abfahrt,die Tür stand noch offen,kam eine junge Frau schnellen Schrittes,um noch mitzufahren.Als sie an der Tür stand,schlöß sich diese-die Frau wurde nicht mitgenommen.
    Das fand ich schon empörend.
    Aber das war erst der Anfang.Dazu muß noch sagen,daß ich 80% der Behinderung habe und gehbehindert bin und am Seelotsenring aussteigen wollte.
    Der Bus hielt,ich ging um auszusteigen,da passierte mir das gleiche wie der jungen Frau am Klenowtor-nur in umgekehrter Folge,sie kam nicht mehr rein und ich stand an der Tür und kam nicht mehr raus,weil die Tür vor meiner Nase zuging.Erst am Taklerring konnte ich aussteigen.
    Ich war sehr ungehalten und teilte dies auch dem Busfahrer mit und hatte auf Verständnis gehofft.FEHLANZEIGE !!!!
    Stattdessen sagte er mir,ich hätte früher aufstehen oder mich näher an die Tür setzen sollen.und im Übrigen müßte er seinen Fahrplan eihalten.
    Ich hoffe,daß Sie den Busfahrer,der seinen Namen nicht wollte,auf seinen Fehler hinweisen,damit so etwas nicht wieder mit behinderten Menschen passiert.
    PS:Ein kleiner Hinweis:Ich bin oft in Warnemünde und komme meistens mit der S-Bahn zurück.Dabei ist mir in der letzten Zeit öfter passiert,daß ich auf den letzten Stufen der Treppe stehe und der Bus fährt ohne die Passagiere der S-Bahn ab-es sind lediglich 30 Sekunden die der Bus warten müßte.
    Vielleicht läßt sich auch hier etwas ändern????

    Einer Nachricht entgegenblickend verbleibe ich

    Ihr Fahrgast Kurt Bohndorf

    Tel.03814607412

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