RSAG testet XXL-Bus im Stadtgebiet

Vier Achsen und 20 Meter lang – die Rostocker Straßenbahn AG testet in diesen Tagen einen überlangen Gelenkbus für 181 Fahrgäste auf verschiedenen Strecken im Rostocker Stadtgebiet

15. Januar 2019
RSAG testet XXL-Bus im Stadtgebiet (Foto: Rostocker Straßenbahn AG)
RSAG testet XXL-Bus im Stadtgebiet (Foto: Rostocker Straßenbahn AG)

Die Rostocker Straßenbahn AG testet in diesen Tagen einen überlangen Gelenkbus auf seine Tauglichkeit für einen Einsatz in ihrem Liniennetz. Bei diesem Bus vom Typ „CapaCity“ des Herstellers Evobus (Mercedes-Benz) handelt es sich um einen vierachsigen, niederflurigen Gelenkbus mit einer Länge von knapp 20 Metern gegenüber 18 Metern bei herkömmlichen Gelenkbussen. Aufgrund seiner Länge ist dieser Bustyp für Linien mit hohem Fahrgastaufkommen konzipiert. Insgesamt können 181 Fahrgäste (44 Sitz- und 137 Stehplätze) mitfahren.

Die RSAG erhält diesen Bus testweise von der Regiobus Potsdam Mittelmark GmbH.

Im Rahmen der Busbeschaffung für die kommenden Jahre prüft die RSAG derzeit, ob die Beschaffung von hochkapazitiven Bussen angesichts steigender Fahrgastzahlen sinnvoll wäre. Am 15. und 16. Januar 2019 ist der Bus zu Testfahrten ohne Fahrgäste auf verschiedenen Strecken im Rostocker Stadtgebiet unterwegs. Hier wird geprüft, ob die Infrastruktur in Rostock für diesen Bustyp geeignet ist. Im Fokus stehen dabei die Haltestellenlänge, der Wendekreis und weitere technische Parameter.

Quelle & Foto: Rostocker Straßenbahn AG

Schlagwörter: Bus (39)RSAG (142)Verkehr (391)

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3 Kommentare

  • MM sagt:

    Also ich finde den Ausbau des ÖPNV ja super, aber das die RSAG nicht weiß wie lang ihre Steige sind spricht ja auch irgendwie Bände :-/ Bin eh gespannt, wie kompatibel das Gefährt mit Radstreifen ist …

  • Reno Lehnert sagt:

    Eine tolle Idee aber vielleicht sollten die Bus und Straßenbahnfahrer an ihre fahrweise üben .

  • T.M. Rostock sagt:

    Es ist hübsch an zu sehen der XXL-Bus und sicher ein High Light für die RSAG als auch den Fahrgästen. Aber sind unsere Busse so überfüllt, muss ich ständig im Rostocker Nahverkehr an einer Haltestelle zurück bleiben oder komme ich oft mit dem Bus unpünktlich an meinem Fahrtziel an? Nein !!! Also warum müssen derartige Fahrzeuge angeschafft werden ? Wer bezahlt das ? Ich denke das es eine fehl Investierung der RSAG Gelder in diesem XXL-Bus Projekt wäre.
    Es gibt bestimmt andere wichtige Angelegenheiten, Baustellen , Projekte etc. die bei der RSAG angehört und umgesetzt werden sollten. z.b. Sicherheit, Service, Digitalisierung /Technik, Unterhaltung, Förderung und für mich ganz wichtig ,Erhaltung/Sicherung fairer Fahrpreise.

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