Rostock Seawolves besiegen SC Rist Wedel mit 70:58 (24:38)

Nach einer furiosen Aufholjagd gewinnen die Basketballer der Rostock Seawolves in Wedel und kletterten auf den dritten Tabellenplatz

18. Oktober 2015
Rostock Seawolves (im Bild: Daniel Lopez) besiegen den SC Rist Wedel (Foto: Thomas Käckenmeister)
Rostock Seawolves (im Bild: Daniel Lopez) besiegen den SC Rist Wedel (Foto: Thomas Käckenmeister)

Mit einer starken Defensivleistung erbeuteten die Rostock Seawolves einen 70:58-Auswärtssieg beim SC Rist Wedel und kletterten auf den dritten Tabellenplatz. Dabei lagen die Gäste von der Ostsee zur Halbzeit mit 14 Punkten zurück. Nach dem Seitenwechsel ließen die Wölfe nur 20 Zähler zu. David Rivers (16 Punkte), Tim Vogt (15) und Matt Hunter (14) punkteten zweistellig für Rostock. Bei Wedel kam Michael Bradley auf zwölf Punkte und neun Rebounds.

Nach einem 0:7-Fehlstart kamen die Wölfe nach einer Auszeit und einem krachenden Dunk von Daniel Lopez zu den ersten eigenen Zählern. Der nervöse Auftakt schien wie abgeschüttelt, als der Rückstand nach einem Dreier von Matt Hunter nur noch zwei Punkte betrug (7:9, 6. Min). Wedel hatte jedoch auf die Zonenverteidigung der Gäste die passende Antwort parat und antwortete mit Sprungwürfen. Kapitän Tim Vogt übernahm zum Ende des ersten Abschnitts, erzielte fünf Zähler und hielt seine Farben im Rennen. Nach zehn Minuten stand es 12:14 aus Sicht der Seawolves.

Der Start ins zweite Viertel glückte besser und die Rostocker gingen mit 20:16 in Führung (13.). Danach kam der SC Rist Wedel ins Rollen und spielte sich in einen Rausch. Bis zur Halbzeit erzielten die Hausherren 22 von 26 Zählern und gingen mit einem 14-Punkte-Vorsprung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Seawolves bissig zurück und fanden, angetrieben von etwa 40 mitgereisten Fans, innerhalb kürzester Zeit wieder ins Spiel. Sie zwangen Wedel zu schweren Würfen, kontrollierten die Rebounds, brachten den Ball schnell in Richtung Korb und krallten sich so die erneute Führung nach einem 19:3-Lauf (43:41, 26. Min). Daraufhin ging es hin und her in einem packenden Basketballspiel. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste aus der Hansestadt mit 47:46 in Führung.

Die intensive Begegnung war auch im Schlussabschnitt von eisenharter Defensivarbeit geprägt. Die Seawolves wussten mit dem Druck besser umzugehen und erlaubten den Hausherren keine Zähler bis zur 35. Minute. Bis dato bauten die Rostocker ihren Vorsprung zweistellig aus (58:46, 35. Min). Als Hunter einen Angriff mit einem einhändigen Dunk zum 62:48 (36. Min) abschloss, sprang nicht nur die Seawolves-Bank auf – es war die Ekstase und der Lohn für die jubelnden Anhänger aus dem eigenen Lager. Vor stimmungsvoller Kulisse brachten die Seawolves die Partie über die Zeit und siegten am Ende souverän mit 70:58.

David Rivers (16 Punkte, 4 Rebounds), Tim Vogt (15/4) und Matt Hunter (14/6) punkteten zweistellig für die Seawolves, die das Rebound-Duell mit 43:28 für sich entscheiden konnten.

„Wir haben ein recht solides erstes Viertel gespielt, denn es ist immer schwierig, in Wedel ins Spiel zu finden. In den letzten sieben Minuten vor der Halbzeit haben wir uns das Spiel aufdiktieren lassen und traten selbst nicht mit der Intensität auf, die man in dieser Liga braucht, um erfolgreich zu sein. Das war nicht akzeptabel, und das wissen die Jungs auch. In der Halbzeit haben sich die Jungs entschieden, eine Reaktion zu zeigen. Wir waren nach der Pause viel stärker in der Verteidigung und wissen, dass die Jungs das Talent und die Substanz dazu besitzen. Dass es am Ende so erfolgreich ausfiel, ist sehr erfreulich“, sagte Coach Sebastian Wild nach dem Spiel.

Die Seawolves gehen am kommenden Wochenende wieder im eigenen Revier auf die Jagd. Am Samstag, den 24. Oktober, um 19:30 Uhr sind die EN Baskets Schwelm zu Gast in der StadtHalle Rostock. Karten gibt es auf www.tickets.Seawolves.de und am Vorverkauf in der Stadthalle.

Punkteverteilung pro Viertel (WED-HRO):
14:12, 24:12, 8:23, 12:23

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Gulley (4), Hellmann (5), Hunter (14), Lange (2), Lopez (8), Markert (3), Murillo (1), Owczarek (nicht eingesetzt), Rivers (16), Slavchev (2), Vogt (15), Winkler (nicht eingesetzt)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Thomas Käckenmeister

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