1. Sommerfamilienfest der Universität Rostock

Buntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein auf dem Campus Ulmenstraße

29. Juni 2011, von
Kinderschminken
Kinderschminken

Feiern scheint momentan groß in Mode zu sein bei der Uni Rostock. Nachdem gestern über 2000 Leute beim Sommerfest tanzten und feierten, kamen heute auch die ganz jungen Rostocker auf ihre Kosten. Die Universität lud zum ersten Sommerfamilienfest auf den Campus Ulmenstraße ein. Veranstaltet wurde das Ganze vom AStA, dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Hochschule.

Sommerfamilienfest auf dem Campus Ulmenstraße
Sommerfamilienfest auf dem Campus Ulmenstraße

Eigentlich sollte es schon um 13 Uhr losgehen, aber wegen einer Polizeiübung wurde der Start um eine Stunde nach hinten verlegt. So war um 14 Uhr alles vorbereitet: Die Technik war bereit, die Zelte standen, die Aktivitäten waren vorbereitet und sogar der Rektor stand bereit, um mit einer Märchenlesung den Nachmittag zu eröffnen. Doch leider fehlte das Wichtigste, nämlich die Kinder. Vielleicht waren die Eltern noch in der Uni oder sie zogen bei über 30 Grad den Strand vor, jedenfalls verzögerte sich der Beginn so um eine gute Stunde.

Dieter Stoll liest Märchen
Dieter Stoll liest Märchen

Doch zum Glück kamen dann nach und nach doch einige Kinder auf den großen Platz. Es wäre auch sehr schade gewesen, denn Sozialreferentin Sabrina Lembke und die Helfer hatten ein wirklich schönes Programm auf die Beine gestellt. Da der Rektor um 15 Uhr einen Termin hatte, musste seine Märchenlesung leider ausfallen. Er versprach aber, diese bald nachzuholen. Das Märchenzelt musste jedoch nicht ganz ohne Leser auskommen. Der Geschäftsführer des Studentenwerkes, Dieter Stoll, trug den Kindern und Eltern die Geschichte vom getreuen Igel von Hans Fallada vor.

Die Roboter auf dem Kinderfamilienfest
Die Roboter auf dem Kinderfamilienfest

Spannender war es aber natürlich für die Jugendlichen, selbst tätig zu werden. Und auch dafür gab es einige Möglichkeiten. So konnten sie sich sportlich betätigen und zum Beispiel Tennis spielen, es gab eine Wissensstraße, auf der Experimente durchgeführt wurden und eine Bastelecke. Besonders beliebt waren auch die teilweise fernsteuerbaren Roboter. Und eine Schminkstation durfte natürlich auch nicht fehlen.

Aktivitäten beim Zirkus Fantasia
Aktivitäten beim Zirkus Fantasia

Am meisten Betrieb war aber bei den Artisten und Mitgliedern des Zirkus Fantasia. Dort konnten die Kinder viele verschiedene Sachen ausprobieren. Es gab Clowns und Artisten, ein Becken für große Seifenblasen, verschiedene Geschicklichkeitsübungen und viel Freude. Jeder der wollte, konnte über einen richtigen Schwebebalken gehen oder auch selbst mal versuchen, drei Bälle in der Luft zu halten.

Alina Wilke
Alina Wilke

Eine, die das ausprobiert hat, ist Alina Wilke. Die Neunjährige war mit ihren Großeltern unterwegs. „Mir gefällt das hier alles sehr gut“, lautete ihr Urteil. Sie hat sich anmalen lassen, Seifenblasen gemacht und selbst balanciert. „Das war recht einfach, aber das Seil tat weh.“ Auch die Experimente wollte sie noch ausprobieren, aber vorher ist sie noch in den großen Hörsaal gegangen, um sich die dort stattfindende Kinderuni anzuschauen.

An jeder Station gab es für die Kinder einen Stempel und wer drei Stempel zusammen hatte, konnte an einer Tombola teilnehmen. Dort gab es Shirts und Schals der Rostocker Piranhas, Bücher und andere kleine Preise zu gewinnen.

Für die Eltern wurde extra eine Vorlesung von Helga Joswig zum Thema „Motivationsentwicklung im Kinderalter“ gehalten. Jedoch waren studentische Eltern eher in der Unterzahl. Hauptsächlich Großeltern waren mit ihren Enkeln unterwegs. Wahrscheinlich mussten die Studenten noch lernen. Trotzdem war es ein gelungenes Fest und die Beteiligten waren sich einig, es auch im nächsten Jahr wieder auf die Beine zu stellen.

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