Universität Rostock - Richtfest für neues Hörsaalgebäude

Der Bau des Zwillingsgebäudes zum Audimax auf dem Campus Ulmenstraße schreitet voran

24. Januar 2011, von
Richtfest für das neue Hörsaalgebäude auf dem Campus Ulmenstraße
Richtfest für das neue Hörsaalgebäude auf dem Campus Ulmenstraße

Morgens um sieben in Rostock. Die Studenten schlafen, der Campus ruht. Nein, nicht der ganze Campus. Im Arbeitszimmer des Rektors brennt schon Licht. Und nicht nur dort. Auch die Baustelle für das neue Hörsaalgebäude gleich gegenüber ist um diese Zeit schon hell erleuchtet.

Aufmerksam verfolge er, wie die Arbeiten voranschreiten, berichtet Professor Dr. Wolfgang Schareck beim Richtfest für das neue Hörsaalgebäude der Uni Rostock. Nachdem er im letzten Jahr bereits den Grundstein gelegt hatte, ist er danach noch oft auf der Baustelle gewesen und hat etwa beobachtet, wie die großen, sechs Tonnen schweren Bauteile verankert wurden. „Ich habe gesehen, dass hier konstruktiv und gut gearbeitet wird“, lobt er die beteiligten Handwerker und Planer.

Axel Wollenberg las den Richtspruch
Axel Wollenberg las den Richtspruch

Zum Dank für ihre Arbeit und als Atempause zwischen der Fertigstellung des Rohbaus und dem Beginn des Innenausbaus wurde am Freitag das Richtfest gefeiert.

4,1 Millionen Euro werden in den Zwillingsbau des Audimax investiert. „Insbesondere für die Lehre wird es positiv sein, dass wir hier drei Hörsäle haben“, bekräftigt Schareck mit Blick auf die beiden neuen Lehrräume, die 300 bzw. 250 Studenten Platz bieten.

Als wichtigen Schritt, „um die Attraktivität des Landes als Studienort zu steigern“, bezeichnete Bauminister Volker Schlotmann das Bauvorhaben. 190 Millionen Euro investiert das Land insgesamt in die Universität und das Universitätsklinikum. „Wir dokumentieren damit“, so der Minister, „dass wir nicht nur von Bildung reden, sondern wirklich etwas tun.“

Baustelle auf dem Campus der Universität Rostock in der Ulmenstraße
Baustelle auf dem Campus der Universität Rostock in der Ulmenstraße

Bis jetzt liege das Bauvorhaben absolut im Zeitplan, zeigten sich alle Beteiligten erfreut. Einer rechtzeitigen Fertigstellung zum Wintersemester stehe somit nichts im Wege. Genau rechtzeitig, wird aufgrund der ausgesetzten Wehrpflicht doch zum Herbst mit weiter steigenden Studentenzahlen gerechnet. So müssen sich diese hoffentlich nicht mit überfüllten Hörsälen plagen.

Einen Vorschlag von Minister Schlotmann nahmen Studenten und AStA gleich dankbar auf. Für die Einweihung im November regte er eine große Studentenparty an, damit die letztendlichen Nutznießer mal „in Massen kommen.“

Gern wären dann auch Schlotmann und sein Amtskollege, Bildungsminister Henry Tesch, dabei zu Gast. Vorausgesetzt, die Wähler bestätigen sie vorab bei der kommenden Landtagswahl.

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