Bundespolizei verhindert Sprung in den Tod
Ein 28-jähriger Litauer, der in Selbsttötungsabsicht über die Absperrung einer Brücke geklettert war, konnte von seinem Vorhaben abgebracht werden
10. November 2012
Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte am frühen Samstagmorgen um 01:04 Uhr die Bundespolizei, dass auf der Eisenbahnbrücke Hinrichsdorfer Straße eine Person steht und Anzeichen macht, in den Gleisbereich zu springen. Ein 28-jähriger Mann aus Litauen war in Selbsttötungsabsicht über die Absperrung der Brücke geklettert. Die sofort eingesetzten Beamten waren in fünf Minuten am Einsatzort.
Der junge Mann blockte zunächst jede Art von Annäherungsversuchen der Beamten ab und kletterte immer wieder über die Absperrung. Durch einen Beamten wurden die richtigen Worte gefunden, um mit dem Mann ein Gespräch zu führen.
In dieser Zeit wurden umfangreiche Maßnahmen zur Verhinderung des Vorhabens des jungen Mannes seitens der eingesetzten Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsamtes, der Polizeiinspektion Dierkow, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei eingeleitet. Unter anderem war der Bereich für den Zugverkehr gesperrt, der Bahnstrom abgeschaltet und geerdet wie auch die Straße für den Autoverkehr gesperrt.
Um 02:55 Uhr konnte durch das gemeinsame Handeln aller vor Ort befindlichen Kräfte der junge Mann von seinem Vorhaben abgebracht und gesichert werden. Er war offensichtlich unverletzt und wurde in die UNK Rostock eingeliefert.
Ein glückliches Ende einer dramatischen Situation.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
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