Grundsteinlegung für Forschungshalle der Maschinenbauer

Neues Gebäude der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik entsteht auf dem Südstadt-Campus

1. Juli 2010, von
Grundsteinlegung auf dem Südstadt-Campus der Uni Rostock: Volker Schlotmann und Wolfgang Schareck
Grundsteinlegung auf dem Südstadt-Campus der Uni Rostock: Volker Schlotmann und Wolfgang Schareck

Die Universität Rostock ist eine einzige Baustelle. Könnte man zumindest meinen, so oft, wie man Rektor Schareck in letzter Zeit mit Bauhelm statt Amtskette trifft.

Gestern mal wieder in der Südstadt – ja, der Südstadt-Campus wächst. Nachdem gerade erst das neue Rechenzentrum Richtfest feierte, waren nun die Maschinenbauer an der Reihe.

Mehr Forschungsflächen für die Fakultät Maschinenbau und Schiffstechnik müssen her. Aus diesem Grund soll auf dem Südstadt-Campus eine neue Forschungshalle entstehen. Gestern wurde dafür der Grundstein gelegt.

Grundsteinlegung Schiffstechnik, Uni Rostock
Grundsteinlegung Schiffstechnik, Uni Rostock

Auf 600 Quadratmetern werden Laborplätze für die Lehrstühle Strömungsmaschinen, Konstruktionstechnik, Meerestechnik, Schiffstechnische Konstruktion und Fertigungstechnik eingerichtet. „Jeder Quadratmeter ist schon verplant“, gab der Rostocker Rektor Wolfgang Schareck bekannt.

Er ist sich sicher, dass der Standort weiteres Publikum anziehen wird und von großer Bedeutung für die Entwicklung der Stadt sei: „Mit den Möglichkeiten auf der anderen Seite der Erich-Schlesinger-Straße ist das Gelände besonders für wirtschaftliche Ansiedlungen attraktiv, die auf die Fakultäten angewiesen sind und nur mit ihnen gemeinsam innovative Produkte auf den Markt bekommen.“

Grundsteinlegung für Forschungshalle der Maschinenbauer und Schiffstechniker an der Uni Rostock
Grundsteinlegung für Forschungshalle der Maschinenbauer und Schiffstechniker an der Uni Rostock

Drei Millionen Euro wird der erste Bauabschnitt kosten. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsprogramms Mecklenburg-Vorpommern und dem Konjunkturpaket II – Krise und Konjunkturpaket haben scheinbar doch ihr Gutes. Die Fertigstellung der Forschungshalle ist für 2011 vorgesehen.

Geplant wurde das neue Gebäude von den Architekten Stephan H. Bastmann und Martin Zavracky. In ihrem Entwurf legten sie besonderen Wert auf die zeitgemäße Formensprache des 21. Jahrhunderts, welche in der Fassadengestaltung und baukörperlichen Struktur deutlich werden soll. Die Proportion und die Maßstäblichkeit sollen jedoch die örtliche Gegebenheit wahren und den denkmalgeschützten Charakter des Gesamtcampus unterstützen.

Egon Hassel
Egon Hassel

Der Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik Professor Dr. Egon Hassel und seine Mitarbeiter freuen sich über den modernen Bau. Nicht nur die neuen praktischen Möglichkeiten, die die Forschung und Lehre verbessern, wurden von ihnen mit gelobt, sondern auch die architektonische Umsetzung des Gebäudes.

Mit Blick auf die nahe gelegene Baustelle des Instituts für Informatik, wo gerade das neue Rechen- und Medienzentrum der Universität entsteht und dem erst vor wenigen Wochen gelegten Grundstein für das Hörsaalgebäude auf dem Campus in der Ulmenstraße bemerkt Mecklenburg-Vorpommerns Bauminister Volker Schlotmann: „Hier geht es richtig massiv voran. Die Universität erzeugt als Flaggschiff eine Stimmung des Aufbruchs.“

Volker Schlotmann
Volker Schlotmann

Die Entwicklung des Südstadt-Campus wird sich zukünftig noch weiter fortsetzen. Noch in diesem Jahr findet der erste Spatenstich für den Neubau der Physik statt. Auch die Errichtung eines Forschungsgebäudes für die universitäre Profillinie „Life, Light & Matter“ ist an diesem Standort geplant. Den Bauhelm sollte der Uni-Rektor da gar nicht erst zu weit weglegen.

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