19. Warnemünder Turmleuchten: Emotionaler Start ins Neue Jahr 2018

Der mit Feuerwerk, Laser und Musik in Szene gesetzte Leuchtturm lockte zehntausende Besucher nach Warnemünde

1. Januar 2018, von
Neujahr 2018 in Warnemünde wird mit dem Warnemünder Turmleuchten gefeiert
Neujahr 2018 in Warnemünde wird mit dem Warnemünder Turmleuchten gefeiert

Gegen Ende, als die 2018 aufleuchtete, versteckte sich der Vollmond hinter den Wolken. Man möchte ihm Scham unterstellen. Denn so sehr er auch heute Abend die Besucher des Warnemünder Turmleuchtens am Himmel hinter dem Leuchtturm begeistern konnte, das gut halbstündige Feuerwerksspektakel, mit welchem das Wahrzeichen des Ostseebades in Szene gesetzt wurde, stahl ihm dann doch irgendwie die Schau.

Mit einem emotionalen Höhepunkt startet Warnemünde schon traditionell in das Neue Jahr. Die 19. Ausgabe des „Warnemünder Turmleuchtens“ lockte auch 2018 zehntausende Schaulustige auf die Promenade und an den Strand zwischen Teepott und Hotel Neptun.

„Alt wie ein Baum“ singt Ex-Puhdy Quaster beim Warnemünder Turmleuchten, das in diesem Jahr unter dem Motto Ewig stand.
„Alt wie ein Baum“ singt Ex-Puhdy Quaster beim Warnemünder Turmleuchten, das in diesem Jahr unter dem Motto Ewig stand.

Das etwa 100-köpfige Team um Regisseur und Produzent Torsten Sitte hatte eine wunderbar aufeinander abgestimmte Show aus Feuerwerk, Laser und Musik unter dem Motto „Ewig“ auf die Beine gestellt. Nur Live-Stargast Dieter „Quaster“ Hertrampf scheiterte, als er nach seinem Puhdys-Hit „Alt wie ein Baum“ noch ein paar Worte an das Publikum richten wollte. Das minutiös getaktete Programm, das vorher nicht geprobt und getestet werden konnte, sah das nicht vor.

Und so hieß es „The Show Must Go On“. Der Queen-Klassiker war einer der Songs, mit denen das Neujahrsereignis untermalt wurde. „Everybody Hurts“ von REM, Harry Styles „Sign of the Times“, Ed Sheerans „Perfect“ in der brandaktuellen Version mit dem italienischen Tenor Andrea Bocelli waren ebenso auf der erfrischend jungen Herz-Schmerz-Power-Hymnen-Setlist wie Marterias „Mein Rostock“. Das kam beim Publikum in seiner Heimatstadt natürlich besonders gut an.

Für den Augenschmaus sorgten die Feuerwerker von Mathias Kürbs. 300 kg Sprengstoff schossen sie um den Leuchtturm und von der Mole aus in bis zu 120 Meter Höhe. Tolle Effekte waren dabei, die von einer Lasershow von Matke & Team ergänzt wurden.

Fotos vom Warnemünder Turmleuchten 2018:

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