12. Klassik-Nacht "Donau Klänge" im Zoo Rostock | Rostock-Heute

12. Klassik-Nacht „Donau Klänge“ im Zoo Rostock

Die Norddeutsche Philharmonie Rostock präsentiert Werke der Familie Strauß und der Wiener Klassik

29. Mai 2010, von

Zoodirektor Udo Nagel Zum Dreivierteltakt schunkelten gestern etwa 3.000 Gäste bei der 12. Klassik-Nacht im Rostocker Zoo. Der Zoodirektor Udo Nagel leitete den Abend mit „Alles Walzer“, den typischen Eröffnungsworten des Wiener Opernballs, ein und überließ dann der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter dem Dirigenten Uwe Theimer die Bühne, der selbst viele Jahre dieses gesellschaftliche Ereignis in der Wiener Staatsoper leitete.

Dirigent Uwe Theimer Zusammengestellt hatte Theimer ein vielfältiges Programm mit Walzermelodien der Familie Strauß und Joseph Lanner sowie Werken der Wiener Klassik von Haydn, Mozart und Beethoven.

Der Wiener Komponist Franz Schubert war ebenfalls mit seinem Militärmarsch Nr. 1 vertreten.

Norddeutsche Philharmonie bei der 12. Klassiknacht im Zoo Eröffnet wurde das Konzert mit der heimlichen Nationalhymne Österreichs dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß (Sohn).

Den ersten musikalischen Schwerpunkt bildeten die Werke der Komponisten der Wiener Klassik. Mit seiner charmanten Wiener Sprachfärbung erzählte der Dirigent dem Publikum von der Zeit der Kaffeehäuser und der türkischen Mode.

Christian Packmohr Zu hören waren dann zwei türkische Märsche von Mozart und Beethoven, in denen die kleinen Becken mit ihrem besonders hellen Klang die türkische Farbe in die Musik brachten.

Aber auch der Erste im Dreigestirn der Wiener Klassik durfte nicht fehlen. In Joseph Haydns 3. Satz aus dem Konzert für Trompete und Orchester solierte Christian Packmohr von der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

12. Klassiknacht im Rostocker Zoo Das weitere Programm widmete sich den bekannten Walzerkomponisten Joseph Lanner und der Strauß-Dynastie.

Bei dem Walzer „Die Mozartisten“ von Lanner erzählt Uwe Thiemer, der die Norddeutsche Philharmonie nicht zum ersten Mal anleitet, dass es für die Musiker doch recht ungewohnt war, die bekannten klassischen Themen nun im Dreivierteltakt zu spielen. Als der Dirigent die Stücke „Die Biene“, „Tarantel“ und „Die Libelle“, die er wegen des zoologischen Bezugs ausgewählt hat, anmoderiert, erhalten die Zuhörer eine kleine Polkakunde gleich dazu.

Begeistertes Publikum bei der 12. Klassik-Nacht im Zoo Das Publikum ist vom Konzert angetan. „Es ist wunderbar“, schwärmt das Ehepaar Eckhard und Waltraud Areschke und berichtet, dass sie fast jedes Jahr bei der Klassik-Nacht dabei wären und das besondere Ambiente des Konzerts im Zoo genießen.

Auch Renate Greupner ist Stammgast. „Es ist immer ein schönes Erlebnis, wenn das Wetter mitspielt“, sagt sie zufrieden.

Lokal- und Landesprominenz bei der Klassiknacht im Zoo Dass das norddeutsche Publikum sich für die beschwingte Musik von der Donau begeisterte, wurde im besonderen Maße bei der Zugabe sichtbar, als die Reihen zu den Klängen freudig wiegten.

Freuen dürften sich auch die Menschenaffen. Fließt der Erlös von rund 40.000 Euro wie schon in den Jahren zuvor in das geplante Darwineum.

Nachdem die letzten Donauklänge verstummt waren, konnten die Gäste noch auf einer Mondschein-Expedition den nächtlichen Tierpark erkunden.

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