Mutmaßlicher Messereinsatz am Hauptbahnhof
Nachdem ein Mann am Hauptbahnhof Rostock mit einem Messer herumgefuchtelt haben soll, wurde ein 15-Jähriger festgestellt, der zwei Messer sowie Marihuana bei sich trug
8. Oktober 2018
In den späten Abendstunden des 06.10.2018 gegen 22:45 Uhr erhielten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock die Mitteilung, dass sich am Hauptbahnhof Rostock eine männliche Person befinden soll und mit einem Messer „herumfuchtelt“.
Durch den Hinweisgeber wurde neben der Meldung eine Personenbeschreibung abgegeben.
Nachdem zwei sofort eingesetzte Streifen der Bundespolizei den Bahnhof erreichten, wurden zunächst entgegenkommende Reisende befragt, ob sich im Tunnelbereich eine mit Messer auffällige Person befindet. Dies wurde von den Reisenden verneint.
Im weiteren Verlauf konnte im Tunnelbereich eine Personengruppe festgestellt werden, in der sich eine männliche Person befand, auf die die Personenbeschreibung zutraf.
Auf Befragung gab der 15-Jährige an, ein Faustmesser zu besitzen, dieses offen an einem Karabinerhaken getragen und es nicht im Bahnhof benutzt zu haben. Dies wurde von den anderen Gruppenmitgliedern bestätigt. Im weiteren Verlauf wies er die Beamten darauf hin, dass er noch ein weiteres Messer (Butterflymesser) bei sich trage, welches er ebenfalls den Polizisten übergab. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Person konnte eine geringe Menge (0,6 Gramm) Marihuana sowie diverse Hilfsmittel zum Konsumieren von Betäubungsmitteln aufgefunden werden.
Die beiden Messer sowie das Betäubungsmittel wurden sichergestellt und gegen den jungen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
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